Homo-Homini-Preis 2025 ehrt belarussischen Aktivisten Nikolai Statkewitsch
Lotta BrandtHomo-Homini-Preis 2025 ehrt belarussischen Aktivisten Nikolai Statkewitsch
Der Homo-Homini-Preis 2025 geht an den belarussischen Aktivisten Nikolai Statkewitsch. Die Auszeichnung würdigt seinen langjährigen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in seiner Heimat. Seine Frau Marina Adamowitsch nahm den Preis stellvertretend für ihn während einer Feier in Prag entgegen.
Der jährlich verliehene Preis ehrt Personen, die sich für den Schutz der Menschenrechte einsetzen, die Demokratie fördern und Konflikte friedlich lösen. Der diesjährige Preisträger wurde von Miloš Vystrčil, dem Präsidenten des tschechischen Senats, bekannt gegeben. Die Verleihung fiel mit der Eröffnung des One-World-Menschenrechtsfilmfestivals zusammen, das seit Langem eine feste Tradition ist.
Statkewitsch konnte aufgrund seiner anhaltenden schwierigen Lage in Belarus nicht persönlich anwesend sein. Obwohl er 2025 aus der Haft entlassen wurde, entschied er sich dafür, im Land zu bleiben, statt ins Exil zu gehen. Seine jahrzehntelange Aktivistenarbeit und seine Weigerung, seinen Kampf aufzugeben, waren maßgebliche Gründe für die Auszeichnung.
Der Homo-Homini-Preis unterstreicht Statkewitschs beharrliches Wirken unter schwierigen politischen Bedingungen. Seine Entscheidung, nach der Freilassung in Belarus zu bleiben, zeigt seine Entschlossenheit. Die Feier in Prag stand erneut im Zeichen der Ehrung all jener, die für demokratische Werte einstehen.






