10 June 2026, 10:33

Historischer Erfolg: Kasachin wird erste UN-Expertin für Behindertenrechte aus Zentralasien

Kasachstan erhält Sitz im UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, erstmals für Zentralasien

Historischer Erfolg: Kasachin wird erste UN-Expertin für Behindertenrechte aus Zentralasien

Lyazzat Kaltayeva aus Kasachstan hat Geschichte geschrieben: Als erste Vertreterin Zentralasiens wurde sie in den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewählt. Bei der 19. Tagung der Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD) im UN-Hauptquartier am 9. Juni sicherte sie sich den Posten mit 157 Stimmen – die höchste Stimmenzahl aller Kandidat:innen. Ihre Wahl fällt mit dem 20. Jahrestag des CRPD-Übereinkommens zusammen.

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Die Abstimmung fand bei den Vereinten Nationen in New York statt. Kaltayevas Erfolg markiert einen bedeutenden Meilenstein, da sie als erste Person aus Kasachstan und Zentralasien in den Ausschuss berufen wurde. Ihre Amtszeit beträgt vier Jahre und erstreckt sich von 2027 bis 2030.

Kaltayeva bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Behindertenrechte mit. Ihr Engagement konzentriert sich auf die Förderung von Inklusion, die Verbesserung der Barrierefreiheit und die Schaffung gleicher Chancen. Zudem setzt sie sich vehement für die Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderungen ein.

UN-Generalsekretär António Guterres richtete sich in einer Ansprache an die Versammlung und betonte die Dringlichkeit, Gewalt und Missbrauch gegen Menschen mit Behinderungen zu bekämpfen. Er forderte stärkere Unterstützungssysteme, eine größere zivilgesellschaftliche Teilhabe und rief Regierungen auf, Hindernisse für die Mitwirkung abzubauen. Ein zentraler Punkt seiner Rede war die Forderung, Menschen mit Behinderungen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden.

Kaltayevas Wahl in den Ausschuss unterstreicht ihr langjähriges Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ihre Tätigkeit beginnt 2027 und endet 2030. Die Ernennung zeigt die wachsende Repräsentation Zentralasiens in der globalen Behindertenrechtsbewegung.

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