Hessische Polizei schlägt gegen Tuner, Raser und Verkehrsrowdys zu
Polizei in Hessen geht gegen gefährliches Fahren und Verstöße im Straßenverkehr vor
Bei jüngsten Kontrollen hat die hessische Polizei mit der Spezialeinheit "TRuP" – zuständig für die Bekämpfung von Tunern, Rennfahrern und Posern – in Hanau, Ronneburg und Offenbach gezielt gegen Verkehrsrowdys vorgegangen. Mehrere Autofahrer müssen nun mit Bußgeldern, Fahrverboten und Fahrzeugbeschlagnahmungen rechnen, nachdem sie gegen Verkehrsregeln verstoßen hatten.
In Offenbach wurde ein Opel Astra OPC wegen illegaler Umbauten und übermäßigen Lärms sichergestellt. Das Fahrzeug war fast genau ein Jahr zuvor bereits aus ähnlichen Gründen beschlagnahmt worden. Die Beamten gehen davon aus, dass der Halter die Vorschriften bewusst ignoriert hat. Dem Fahrer drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro sowie zusätzliche Bearbeitungskosten.
In Hanau wurde ein Ford-Focus-Fahrer ohne gültigen Führerschein bei überhöhter Geschwindigkeit gestoppt. Ein Drogentest bestätigte den Konsum von Cannabis, zudem lagen gegen ihn offene Haftbefehle vor. Unterdessen raste ein BMW M4 Competition mit 205 km/h über die Bundesstraße 448.
In Ronneburg beschlagnahmte die Polizei einen VW Käfer wegen extremer Lärmbelästigung und technischer Mängel. Zwei weitere Fahrer in Hanau – ein VW Polo und ein Audi A6 – wurden wegen Rotlichtverstößen zur Kasse gebeten. Unabhängig davon erhielten sechs Personen ein Betretungsverbot für das Gebiet Kinzigbogen in Hanau wegen wiederholter Verstöße.
Die Aktionen führten zu zahlreichen Sanktionen, darunter Geldstrafen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Gebietsverbote. Die Behörden behalten riskante Fahrer und manipulierte Fahrzeuge weiterhin im Blick. Weitere Kontrollen sind in den kommenden Wochen geplant.






