Hessens umstrittene Zahlkarte für Geflüchtete: Wie Tauschstellen gegen Bargeld-Mangel helfen
Warum tauschen Wechselstuben Zahlungskarten für Flüchtlinge? - Hessens umstrittene Zahlkarte für Geflüchtete: Wie Tauschstellen gegen Bargeld-Mangel helfen
Neues Zahlkartensystem für Geflüchtete in Hessen stößt auf Kritik wegen strenger Ausgabenbeschränkungen
Ein neues Zahlkartensystem für Geflüchtete in Hessen gerät wegen seiner strikten Limits für Bargeld und Ausgaben in die Kritik. Die Karte, die verhindern soll, dass Migrant:innen Schleuser bezahlen oder Geld ins Ausland überweisen, macht vielen den Alltag schwer. Nun springen ehrenamtlich betriebene Tauschstellen ein, um einige dieser Einschränkungen zu umgehen.
Die Zahlkarte wurde für Asylsuchende mit laufenden Verfahren und Personen mit einer vorübergehenden Aussetzung der Abschiebung (Duldung) eingeführt. Bis Mai 2025 war sie vollständig in der landeseigenen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen eingeführt worden. Nicht alle Kommunen in Hessen haben das System jedoch übernommen – Hanau bildet hier eine Ausnahme.
Geflüchtete erhalten den Großteil ihrer staatlichen Leistungen als Guthaben auf der Karte und haben nur noch 50 Euro Bargeld pro Monat zur Verfügung. Diese Beschränkung sorgt für Frust, da die Karte nur in ausgewählten Geschäften genutzt werden kann. Als Reaktion darauf sind Tauschstellen entstanden, in denen Geflüchtete mit ihrer Karte Lebensmittelgutscheine kaufen und diese gegen Bargeld eintauschen können. Diese von Ehrenamtlichen betriebenen und von etwa 30 bis 50 lokalen "Solidaritätshaushalten" in Gießen unterstützten Angebote sollen die Not etwas lindern.
Ähnliche Tauschstellen gibt es auch in anderen hessischen Städten wie Offenbach, wo der Service alle zwei Wochen angeboten wird. Zwar bieten diese Initiativen vorübergehende Entlastung, doch gibt es keine öffentlichen Hinweise auf regelmäßige, organisierte Tauschprogramme in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München.
Das Zahlkartensystem schränkt weiterhin die finanzielle Flexibilität von Geflüchteten ein und zwingt viele dazu, auf informelle Lösungen auszuweichen. Die ehrenamtlichen Hilfsangebote in Hessen bieten zwar Unterstützung, doch bleiben die Beschränkungen für Betroffene eine tägliche Herausforderung. Die langfristigen Folgen dieser Maßnahmen sind noch nicht absehbar.
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