01 April 2026, 00:15

Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband

Ein deutscher Kalender aus dem Jahr 2015 mit dem Titel "Preisträger Wiki Loves Monuments Deutschland 2015", der ein Collage von Denkmälern zeigt.

Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband

Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) Landesverband Hessen einen Förderzuschuss in Höhe von 150.000 Euro bewilligt. Die Mittel übergab Innenminister Roman Poseck offiziell im Haus des Heimat in Wiesbaden. Die Förderung unterstützt die Arbeit der Organisation bei der Bewahrung der Geschichte deutscher Vertriebener, Aussiedler und Spätaussiedler.

Der BdV-Landesverband Hessen vertritt Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht, Vertreibung und einen Neuanfang erlebten. Er organisiert kulturelle Veranstaltungen, fördert den Dialog und pflegt Traditionen für seine Mitglieder. Zudem unterstützt der Verband direkt 25 regionale und lokale Vereine in ganz Hessen.

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Innenminister Roman Poseck überreichte den Förderbescheid an Rose-Lore Scholz, die stellvertretende Landesvorsitzende des BdV. Scholz bezeichnete die Förderung als ein Vertrauensvotum für die Arbeit des Verbandes. Ein Teil der Mittel fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die groß angelegte Projekte und Aktivitäten koordiniert.

Das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat gewährt dem BdV bereits seit Langem finanzielle Unterstützung. Mit dem aktuellen Zuschuss soll die langfristige Stabilität der Organisation gestärkt werden. Vertreter der Landesregierung betonten, dass die Förderung zugleich ein Bekenntnis zur Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Verantwortung sei.

Die 150.000 Euro ermöglichen es dem BdV-Landesverband Hessen, seine bildungs- und kulturpolitischen Aufgaben fortzuführen. Durch die Unterstützung regionaler Gruppen und die Pflege historischer Dokumente sorgt der Verband dafür, dass die Erfahrungen der Vertriebenen im öffentlichen Gedächtnis verankert bleiben. Die Förderung unterstreicht die kontinuierliche Partnerschaft zwischen dem Land und dem Verband.

Quelle