21 April 2026, 08:15

Hertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis

Fußballkarte aus der FIFA-Weltmeisterschaft 1998 mit einem Spieler in einem Trikot mit entschlossener Miene vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Hertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis

Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen erleiden nächsten Dämpfer nach teurem Remis und Roter Karte

Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn sah in der Partie gegen Eintracht Braunschweig (1:1) in der 73. Minute nach einem rüden Foul mit gestrecktem Stollenschuh die Rote Karte – und muss nun für zwei Spiele pausieren. Damit steht der Verein mit nur noch vier ausstehenden Partien sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz und sieht sich mit immer geringeren Aufstiegschancen konfrontiert.

Der Platzverweis erfolgte nach einem groben Zweikampf, den der Schiedsrichter umgehend mit Rot ahndete. Auch der Videobeweis bestätigte die Entscheidung im Nachhinein. Herthas Sportdirektor Benjamin Weber räumte ein, dass die Rote Karte berechtigt gewesen sei.

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Das Sportgericht des DFB verhängte daraufhin ein zweispieliges Sperrverfahren gegen Eichhorn. Damit fällt der Mittelfeldspieler in den entscheidenden Spielen gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg aus – ein herber Verlust für die bereits angeschlagene Mannschaft im Kampf um den Anschluss in der 2. Bundesliga.

Das Remis gegen Braunschweig verschärfte die prekäre Situation des Clubs zusätzlich. Mit dem Aufstieg, der zunehmend in weite Ferne rückt, muss sich Hertha BSC nun auf die verbleibenden Partien konzentrieren und neu formieren.

Eichhorns Sperre trifft die Berliner besonders hart: Ohne den Leistungsträger gehen sie in zwei wichtige Begegnungen. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz braucht das Team nun fast perfekte Ergebnisse, um noch eine Chance zu wahren. Die nächste Prüfung steht mit dem Spiel gegen Kiel an – ein Test für die mentale Stärke der Mannschaft ohne ihren Schlüsselspieler.

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