Haftstrafe für brutalen Serienräuber Juri Filkin leicht reduziert
Ein russisches Gericht hat die Haftstrafe für Juri Filkin reduziert. Ursprünglich war er im März vom Moskauer Gebietsgericht wegen einer Serie gewalttätiger Straftaten an älteren Frauen zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Filkin verübte zwischen Juli 2020 und Oktober 2022 insgesamt zwölf schwere Straftaten in der Region Moskau. Dabei zielte er gezielt auf alleinlebende Rentnerinnen ab, die er um ihr Geld und ihre Wertsachen brachte. Einige der Opfer überlebten die Angriffe nicht.
Seine Vorgehensweise war besonders brutal: Er setzte Würgegriffe und Waffen ein, um die Frauen zu überwältigen. Neben der langjährigen Haftstrafe wurde Filkin zudem dazu verurteilt, über 513.000 Rubel als Entschädigung an die Opfer bzw. deren Angehörige zu zahlen.
Das Erste Berufungsgericht passte das ursprüngliche Urteil später an und verringerte die Gesamtstrafe auf 21 Jahre und 9 Monate. Mit der Anpassung des Urteils wurde die Haftstrafe für Filkin leicht reduziert. Die Taten zeigen ein Muster gezielter Gewalt gegen eine besonders schutzbedürftige Gruppe, deren Folgen für die Opfer und deren Familien schwerwiegend sind.
Lesen Sie auch:
- Tarifverhandlungen in Ontario: Schulen vor entscheidenden Wochen
- Tarifstreit in Ontario: Lehrergewerkschaften verhandeln über Löhne und Schulbedingungen
- Tarifverhandlungen in Ontario: Lehrkräfte fordern bessere Bedingungen vor Vertragsende
- Haftstrafe für Seriengewaltverbrecher Juri Filkin überraschend reduziert






