Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline zwischen Hamburg-Moorburg und Leversen
Noah WeberGrünes Licht für Wasserstoff-Pipeline zwischen Hamburg-Moorburg und Leversen
Neue Wasserstoff-Pipeline verbindet bald Hamburg-Moorburg mit Leversen im Landkreis Harburg
Das Niedersächsische Landesamt für Bau hat die Genehmigung für das Projekt HH-WIN-C70 erteilt – eine Wasserstoff-Pipeline, die künftig Hamburg-Moorburg mit Leversen im Landkreis Harburg verbinden und den Fernleitungsnetz mit dem Energieträger versorgen soll.
Die genehmigte Trasse führt östlich von Sottorf in der Gemeinde Rosengarten bis zur Station in Leversen. Neugebaut werden muss jedoch weder entlang des Stadtscheide-Waldwegs noch westlich des Autobahnkreuzes Hamburg-Südwest.
An dem Genehmigungsverfahren waren die Öffentlichkeit sowie die zuständigen Behörden beteiligt. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich 12 bis 18 Monate dauern, mit einem geplanten Baubeginn 2026 und Fertigstellung bis Ende 2027.
Die Genehmigungsunterlagen liegen vom 20. Februar bis 6. März digital zur Einsicht bereit. Sie können auf der Website des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) eingesehen werden.
Die Pipeline stärkt die Wasserstoff-Infrastruktur in der Region und soll nach ihrer Fertigstellung die Einbindung erneuerbarer Energien in das Übertragungsnetz unterstützen. Das Vorhaben wurde unter Einhaltung der regulatorischen Vorgaben und mit öffentlicher Beteiligung umgesetzt.
