25 April 2026, 00:18

Großrazzia in Köln-Vingst: Drogen, Waffen und Hygieneverstöße in Friseursalon entdeckt

Plakat mit fettem schwarzem Text "Diebe & Einbrecher Pinkerton's Police" auf einem weißen Hintergrund, umrahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Großrazzia in Köln-Vingst: Drogen, Waffen und Hygieneverstöße in Friseursalon entdeckt

Großrazzia in Köln-Vingst: Polizei deckt Drogenhandel und Verstöße gegen Aufenthalts- und Hygieneregeln auf

Am 23. April 2023 führte die Kölner Polizei eine großangelegte Razzia in einem Friseursalon sowie mehreren Wohnungen im Stadtteil Vingst durch. Die Aktion richtete sich gegen den Verdacht des Drogenhandels und brachte eine Reihe illegaler Aktivitäten ans Licht – darunter Verstöße gegen Aufenthaltsbestimmungen und Hygienevorschriften. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden zudem Drogen, Waffen und Wertgegenstände.

Die Razzia begann in den frühen Morgenstunden und war Teil einer umfassenderen Kontrollwelle in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel. Polizei, Zollbeamte und städtische Behörden überprüften zahlreiche Betriebe und Immobilien, wobei der Fokus auf Straftaten und Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften lag.

Im Friseursalon entdeckten die Ermittler etwa 90 Dosen Kokain, mehrere Einheiten Crack sowie rund 100 Gramm Marihuana. Zudem wurden eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, Waffen, ein Mobiltelefon und Bargeld in Höhe von über 20.000 Euro sichergestellt. Der 32-jährige Inhaber, dem vorgeworfen wird, von den Räumlichkeiten aus mit Drogen gehandelt zu haben, muss nun mit weiteren Ermittlungen rechnen.

Das städtische Gewerbeamt schloss den Betrieb umgehend und versiegelte ihn aufgrund schwerwiegender Verstöße. Dazu zählten Verletzungen der Aufenthaltsregeln, Hygienestandards sowie des Jugendschutzgesetzes. Im Rahmen der Aktion wurden Bußgelder in Höhe von mehr als 95.000 Euro verhängt, und mehrere Spielautomaten wurden wegen Nichteinhaltung der Vorschriften stillgelegt.

Die Razzia ist Teil einer laufenden Offensive gegen organisierte Kriminalität und soll sicherstellen, dass Unternehmen sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Ähnliche Kontrollen fanden auch in angrenzenden Stadtteilen statt und unterstreichen das verstärkte Durchgreifen der Stadt.

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Der Friseursalon bleibt vorerst geschlossen, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden betonten, dass gegen diejenigen, die gegen das Gesetz verstoßen haben, weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden. Die Aktion zeigt den Entschluss der Stadt, illegale Machenschaften zu unterbinden und die Einhaltung gewerberechtlicher Bestimmungen durchzusetzen.

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