Gregor Deschwanden holt Olympia-Bronze – und verliert eine skurrile Wette
Lotta BrandtGregor Deschwanden holt Olympia-Bronze – und verliert eine skurrile Wette
Schweizer Skispringer Gregor Deschwanden holt Olympia-Bronze in Cortina d’Ampezzo
Der Erfolg markiert einen seltenen Höhepunkt in seiner langen Karriere. Doch nun steht Deschwanden vor einer ungewöhnlichen Konsequenz: Er muss sich ein Tattoo stechen lassen – als Folge einer verlorenen Wette.
Sein Medaillengewinn gelang nach einer starken Leistung im Wettbewerb. Der Sieg kam überraschend, hatte der 33-Jährige doch bei großen Veranstaltungen bisher nur begrenzten Erfolg. Später feierte er mit seinen Teamkollegen in Predazzo und genoss den Moment mit der Schweizer Skisprung-Mannschaft.
Bei der Siegerehrung stellte Deschwanden fest, dass er seine offizielle Kleidung vergessen hatte. Daher könnte er am Samstag bei der Siegesfeier eine geliehene Jacke tragen müssen. Trotz des Fauxpas bleibt er konzentriert: Beim anstehenden Wettbewerb auf der Großschanze will er ohne Druck springen.
Die Wette, die nun zum Tattoo führt, geht auf eine ältere Abmachung zurück – vermutlich ging es dabei um Pizza oder Pasta. Zwar ist das genaue Motiv noch unklar, doch Deschwanden nimmt die scherzhafte Strafe für seinen Erfolg sportlich.
Die Bronzemedaille ist ein Karrieremeilenstein für den Athleten nach Jahren im Wettkampfsport. Nun bereitet er sich auf das Großschanzen-Springen am Samstag vor – und wird dabei auch sein Tattoo-Versprechen einlösen. Die Siegerehrung findet statt, selbst wenn er dafür eine geliehene Jacke tragen muss.






