07 June 2026, 16:29

Greenpeace enthüllt: Wie Amazon Web Services fragwürdige Kunden deckt

Greenpeace enthüllt: Wie Amazon Web Services fragwürdige Geschäfte unterstützt

Greenpeace enthüllt: Wie Amazon Web Services fragwürdige Kunden deckt

Greenpeace hat einen neuen Report mit dem Titel Amazons giftige Cloud-Dienste veröffentlicht. Darin wird der weltweit größte Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS) wegen seiner Geschäftspraktiken und Kundenbeziehungen kritisch unter die Lupe genommen. Besonders im Fokus stehen Verbindungen zu Unternehmen, die mit Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen oder Waffenhandel in Verbindung gebracht werden. Laut dem Report unterhält AWS Verbindungen zu mindestens 100 Firmen, die von Umwelt- und Rüstungsbeobachtern als problematisch eingestuft werden. Allein 70 dieser Unternehmen stehen auf der Schwarzen Liste des norwegischen Staatsfonds. Zu den prominenten Kunden zählen der Fleischkonzern JBS sowie das umstrittene Datenanalyseunternehmen Palantir.

Der Report stellt nicht nur die ethischen Grundlagen von Cloud-Computing infrage, sondern übt auch Druck auf AWS aus, seine Kundschaft und Richtlinien zu überprüfen. Greenpeace fordert den Konzern und ähnliche Anbieter auf, die Zusammenarbeit mit Firmen zu beenden, die in illegale oder moralisch fragwürdige Aktivitäten verwickelt sind. Zudem wird eine stärkere Verantwortung in der technologischen Infrastruktur angemahnt.

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Kritik übt der Report auch an den allgemeinen Geschäftspraktiken einiger AWS-Nutzer. Die Untersuchung wirft grundsätzliche Fragen auf, wie Cloud-Dienste mit ethischen Standards vereinbar sind und welche Rolle Tech-Konzerne bei der Kontrolle ihrer Kunden spielen sollten. Die Veröffentlichung des Reports könnte weitreichende Folgen für AWS und die gesamte Cloud-Branche haben. Ob der Druck von Umweltorganisationen wie Greenpeace zu konkreten Änderungen in den Richtlinien oder Kundenbeziehungen des Unternehmens führt, bleibt abzuwarten.

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