Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und testen E-Müllwagen für die Zukunft
Hannah BöhmGöttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und testen E-Müllwagen für die Zukunft
Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) senkt Emissionen durch Umstellung der Flotte auf umweltfreundlichere Kraftstoffe
Das Unternehmen setzt auf synthetischen Diesel, bekannt als HVO100, der aus gebrauchten Speiseölen und Abfallfetten hergestellt wird. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks, während gleichzeitig elektrische Müllfahrzeuge für die Zukunft erprobt werden.
Fast alle der über 120 Fahrzeuge der GEB wurden bereits auf HVO100 umgestellt. Dadurch sollen die jährlichen CO₂-Emissionen um etwa 1.800 Tonnen sinken. Dennoch bleibt das Unternehmen langfristig auf die Elektromobilität fokussiert – vorausgesetzt, der Strom stammt aus erneuerbaren Energien.
Erste Tests mit einem elektrischen Müllfahrzeug verliefen vielversprechend: Das Fahrzeug arbeitete zuverlässig, sowohl bei sommerlicher Hitze als auch im Winter. Mitarbeiter lobten die leisere Fahrweise und die geringeren Vibrationen im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Lkw. Auch Anwohner nahmen den ruhigen und sanften Betrieb des Fahrzeugs positiv wahr und bezeichneten ihn als deutliche Verbesserung.
Obwohl synthetischer Diesel eine sofortige Reduzierung der Emissionen ermöglicht, sieht die GEB darin nur eine Übergangslösung. Das Unternehmen ist überzeugt, seine Flotte langfristig vollständig zu dekabonisieren.
Durch die Umstellung auf HVO100 konnten die Emissionen der GEB bereits um mehrere tausend Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Die erfolgreichen Tests mit Elektro-Lkw ebnen den Weg für eine breitere Einführung. Mit klarem Fokus auf erneuerbare Energien arbeitet das Unternehmen weiter an einer vollständig nachhaltigen Flotte.






