Göttingen führt scharfe Waffenverbotszone um Hauptbahnhof ein – ab 2026 drohen 10.000 Euro Strafe
Hannah BöhmGöttingen führt scharfe Waffenverbotszone um Hauptbahnhof ein – ab 2026 drohen 10.000 Euro Strafe
Die neueste Ausgabe des Göttinger Tageblatt ist erschienen und enthält wichtige Aktualisierungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Zu den Bekanntmachungen gehört eine neue Verordnung, die das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen in einem großen Bereich um den Göttinger Hauptbahnhof verbietet. Die Regelungen treten am 1. Januar 2026 in Kraft und sehen bei Verstößen strenge Strafen vor.
Das Tageblatt, veröffentlicht als Tageblatt Nr. 2 vom 3. Februar 2026, umfasst mehrere zentrale Mitteilungen. Eine der bedeutendsten ist die Ordnungsverordnung, die eine 1,2 Quadratkilometer große Sperrzone um den Hauptbahnof Göttingen einrichtet. Demnach ist das Tragen von Waffen, Messern, Pfefferspray, Schlagstöcken oder anderen gefährlichen Gegenständen künftig untersagt. Die Polizei wird die Einhaltung durch Streifen, stichprobenartige Taschenkontrollen und mögliche Videoüberwachung durchsetzen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder von bis zu 10.000 Euro sowie die Beschlagnahmung der verbotenen Gegenstände.
Darüber hinaus behandelt die Veröffentlichung finanzielle Themen: Sie enthält die Jahresabschlüsse 2024 der Göttinger Stadtwerke AG und der Göttinger Verkehrsbetriebe und Versorgungs GmbH. Zudem wird die Grundsteuerbewertung für das Kalenderjahr 2026 dargelegt. Ein Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Göttingen und der Gemeinde Lehre ist ebenfalls aufgeführt.
Das Waffenverbot war zwar bereits im Dezember 2025 erlassen worden, tritt aber erst zu Jahresbeginn 2026 offiziell in Kraft. Die Behörden betonen, dass die Maßnahme der Erhöhung der öffentlichen Sicherheit in einem stark frequentierten Bereich dient.
Die neue Verordnung stellt einen grundlegenden Wandel in der lokalen Sicherheitspolitik dar und räumt der Polizei erweiterte Befugnisse ein, Personen zu kontrollieren und zu sanktionieren. Anwohner und Besucher müssen sich nun an die Vorschriften halten oder riskieren hohe Geldstrafen. Die weiteren Bekanntmachungen des Tageblatts informieren über Steuerfragen, Finanzberichte und kommunale Vereinbarungen für das kommende Jahr.
