18 March 2026, 00:54

Göttingen diskutiert im Februar 2026 über Kultur, Sport und Diversität in drei Schlüsselausschüssen

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Stadtkarte mit zahlreichen Gebäuden, die mutmaßlich ein Lageplan für einen neuen Bau in London ist, mit Texten zur Gebäudeplanung.

Göttingen diskutiert im Februar 2026 über Kultur, Sport und Diversität in drei Schlüsselausschüssen

In der dritten Februarwoche 2026 finden in Göttingen drei zentrale Ausschusssitzungen statt. Auf der Tagesordnung stehen Themen von der Sportinfrastruktur und Kulturförderung über Diversitätsinitiativen bis hin zu Gleichstellungsberichten. Diskutiert werden sowohl laufende als auch zukünftige Projekte in der Region.

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Den Anfang machen am Dienstag, dem 17. Februar, der Personalausschuss und der Kulturausschuss. Im Personalausschuss geht es um eine Erhebung zu Migrationshintergründen sowie um den Abschlussbericht der Initiative "Modell Göttingen". Zudem wird der Gleichstellungsbericht für die Jahre 2022 bis 2024 behandelt.

Gleichzeitig befasst sich der Kulturausschuss mit den Plänen für das Projekt "Die Bibliothek der Zukunft". Ein weiterer Schwerpunkt ist die Anbringung einer Gedenktafel für Johann Nikolaus Forkel. Zudem stehen Fördermittel für lokale Kulturprojekte und -einrichtungen zur Debatte.

Zwei Tage später, am Donnerstag, dem 19. Februar, tagt der Bauausschuss. Im Mittelpunkt stehen dort Verbesserungen der Sportinfrastruktur in Grone, darunter barrierefreie Zugänge und eine bessere Beleuchtung auf dem Parkplatz der S-Arena. Außerdem wird die Auswertung der Variantenprüfung für das Deutsche Theater Göttingen erörtert.

Die Sitzungen decken ein breites Spektrum kommunaler Prioritäten ab – von kulturellem Erbe und Infrastruktur bis hin zu sozialer Gerechtigkeit. Die getroffenen Entscheidungen könnten künftige Politiken und Projekte in Göttingen prägen. Konkrete Maßnahmen im Rahmen des Projekts "Vielfalt sichert Zukunft" wurden bisher nicht näher genannt.

AKTUALISIERUNG

Grüne setzen sich für Sozialzentrum in ehemaliger JVA ein trotz Finanzierungsbedenken

Die Grünen haben ihre Unterstützung für ein Sozialzentrum in der ehemaligen Jugendstrafanstalt Göttingen erneut bekräftigt. In einer Erklärung vom Januar 2026 betonten die Co-Vorsitzenden Suse Stobbe und Julian Schlumberger das Potenzial des Projekts, niedrigschwellige Gesundheitsdienstleistungen und Gemeinschaftsräume bereitzustellen. 'Sollten Mittel für die Sanierung der alten JVA zurückgezogen werden, wäre dies ein Rückschritt...', warnten sie. Das Vorhaben bleibt ein wichtiger Punkt, während Infrastruktur- und Sozialprojekte weiterhin die Agenda der Stadt gestalten.