Gavin Newsom wirft Trump politische Rache gegen seine Frau vor
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat der Regierung unter Donald Trump vorgeworfen, eine politisch motivierte Untersuchung gegen die Finanzen seiner Frau eingeleitet zu haben. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen Millionen an Spenden, die an die gemeinnützigen Organisationen und die Produktionsfirma von Jennifer Siebel Newsom geflossen sind. Sie bestreitet jegliches Fehlverhalten und erklärte sich bereit, vollumfänglich mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten.
Ausgelöst wurde die Untersuchung durch Hinweise von Whistleblowern zu den Steuerangelegenheiten von Siebel Newsom sowie ihren Geschäften mit Dana Williamson, der früheren Stabschefin des Gouverneurs. Williamson selbst hatte sich in einem nicht damit zusammenhängenden Bundesverfahren unter der Regierung Biden wegen Betrugs schuldig bekannt.
Die überprüften Zahlungen sind als behestete Spenden bekannt – eine in Kalifornien legale Praxis. Seit 2020 hat Siebel Newsoms California Partners Project auf diese Weise fast 5,1 Millionen Pfund erhalten. Zudem gründete sie The Representation Project und Girls Club Entertainment, Organisationen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit und Medienrepräsentation einsetzen.
Siebel Newsom betonte, sie und ihr Mann hätten nichts zu verbergen. Sie bekräftigte ihr Engagement für ihre Arbeit im Bereich der Gesundheit, des Wohlstands und der Sicherheit von Frauen und Kindern. Die Ermittlungen laufen noch. Sie kündigte an, sich gegen das zu wehren, was ihr Mann als politisch motivierte Untersuchung bezeichnet. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die zwar legale, aber umstrittene Nutzung behesteter Spenden in Kaliforniens politischer und gemeinnütziger Landschaft.
