Gasexplosion zerstört Lebenstedter Mietwohnung – vier Bewohner entkommen knapp
Hannah BöhmGasexplosion zerstört Lebenstedter Mietwohnung – vier Bewohner entkommen knapp
Gasexplosion zerstört Mietwohnung in Lebenstedt – vier Bewohner unverletzt
Am Samstagabend hat eine explodierende Gasflasche eine Mietwohnung im ersten Stock eines Hauses in der Salderschen Straße in Lebenstedt schwer beschädigt. Die Detonation richtete massive strukturelle Schäden an, machte die Wohnung unbewohnbar und zwang die vier Bewohner zur Flucht – sie blieben jedoch unverletzt. Die Behörden haben bisher noch keine Angaben zur Person gemacht, die für die Auslösung der Gasbehälter verantwortlich ist.
Die Explosion riss die Küche in Mitleidenschaft, sprengte die Decke heraus, ließ Wände aufbrechen und Fenster zersplittern. Spezialisten des Technischen Hilfswerks (THW) stützten später eine der Wände ab, um einen Einsturz zu verhindern. Auch benachbarte Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen; die Schadenssumme dürfte sich voraussichtlich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.
Die Ermittler untersuchen weiterhin die Ursache, gehen aber derzeit von einem Unfall aus. Trotz der Heftigkeit der Explosion blieben alle vier Bewohner unverletzt. Die Mietwohnung bleibt bis auf Weiteres abgesperrt, während die Begutachtung andauert.
Die Mietwohnung ist vorerst nicht bewohnbar, und die Reparaturen werden voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Behörden ermitteln weiterhin zu den genauen Umständen, wobei erste Berichte auf ein versehentliches Gasleck hindeuten. Das volle Ausmaß der Schäden – sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Statik des Gebäudes – wird noch geprüft.
