Garbsen setzt auf 21 neue Poller und Schutzmauer am Rathausplatz
Garbsen rüstet Rathausplatz mit neuen Sicherheitsvorkehrungen aus
Die Stadt Garbsen hat am Rathausplatz neue Schutzmaßnahmen installiert, um die Sicherheit von Besuchern zu erhöhen und unbefugten Fahrzeugzugriff zu verhindern. Zu den Aufrüstungen gehören 21 neue Poller, eine Schutzmauer sowie technische Verbesserungen – die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 490.000 Euro. Laut Angaben der Stadtverwaltung werden Fußgänger und Radfahrer durch die Änderungen nicht eingeschränkt, doch der stark frequentierte öffentliche Platz sei nun besser geschützt.
Ursprünglich waren weniger Poller vorgesehen, doch auf Empfehlung der Sicherheitsbehörden wurde ihre Anzahl erhöht. Sieben der 21 neuen Poller sind hydraulisch versenkbar, sodass Einsatz- und Servicefahrzeuge bei Bedarf passieren können. Zudem wurde entlang der Westseite des Platzes eine Betonschutzmauer errichtet.
Die Gesamtkosten umfassen Pollersysteme, Barrieren, Erdarbeiten und technische Komponenten. Obwohl die Investition beträchtlich ist, betonte Baustadtrat Olaf Freitag, dass ein wirksames Sicherheitssystem Finanzmittel erfordere und für einen zuverlässigen Schutz unverzichtbar sei. Das Projekt basiert auf Empfehlungen der örtlichen und Landespolizei und berücksichtigt Erfahrungen anderer Kommunen.
Der Rathausplatz ist regelmäßig Schauplatz von Konzerten, Märkten und Sportevents. Die neuen Maßnahmen sollen diese Veranstaltungen absichern, ohne den Zugang für Fußgänger und Radfahrer zu erschweren.
Die Aufrüstungen gewährleisten, dass der Rathausplatz weiterhin öffentlich nutzbar bleibt, während unbefugtes Befahren verhindert wird. Rettungskräfte können das Gelände bei Bedarf weiterhin erreichen. Die Stadt hat damit Fachempfehlungen umgesetzt, um die Sicherheit an diesem stark genutzten öffentlichen Ort zu stärken.
