Fünf Jahre Haft für Liebesbetrug mit Verbindungen zur nigerianischen Black-Axe-Bande

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Lange Haftstrafe für Lovescams und Mitgliedschaft in der nigerianischen Mafia in Oldenburg - Fünf Jahre Haft für Liebesbetrug mit Verbindungen zur nigerianischen Black-Axe-Bande

Fünf Jahre Haft für Liebesbetrug und Mitgliedschaft in nigerianischer Mafia in Oldenburg

Fünf Jahre Haft für Liebesbetrug und Mitgliedschaft in nigerianischer Mafia in Oldenburg

  1. Dezember 2025, 09:17 Uhr

Ein 46-jähriger Mann aus Delmenhorst ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er in sogenannte Romance-Scams verwickelt war, die mit der nigerianischen Black-Axe-Bande in Verbindung stehen. Das Gericht sprach ihn der Betrugs, der Geldwäsche und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung schuldig. Der Prozess begann am 3. November und endete in dieser Woche mit dem Urteil.

Der Angeklagte, der seit 2011 Mitglied der Black-Axe-Bruderschaft ist, täuschte Opfer, um sie zur Überweisung von Geld auf von ihm kontrollierte Konten zu bewegen. Zudem gestattete er Dritten, seine Bankdaten für weitere betrügerische Transaktionen zu nutzen. Die Behörden bestätigten seine Verbindungen zur Black Axe, einer Gruppe, die als Teil der sogenannten nigerianischen Mafia eingestuft wird und für weltweiten Menschenhandel, Drogenschmuggel und Finanzkriminalität bekannt ist.

Das Gericht verurteilte ihn in 20 Fällen, darunter bandenmäßigen Betrug und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung. Seine Ex-Frau und ein 52-jähriger Komplize erhielten Geldstrafen in Höhe von 4.200 Euro bzw. 2.400 Euro, weil sie ihre Konten für die Betrugsmaschen zur Verfügung gestellt hatten. Die Vermögenswerte des Hauptangeklagten wurden beschlagnahmt; 307.000 Euro wurden als Erlös aus Straftaten eingezogen.

Der Anführer der Black-Axe-Bande in Deutschland, der beschuldigt wird, die Romance-Scams organisiert zu haben, bleibt weiterhin unbekannt. Weitere Details zu dieser Person wurden nicht veröffentlicht.

Das Urteil markiert das Ende eines Verfahrens, das die Aktivitäten des Black-Axe-Netzwerks in Deutschland aufdeckte. Der Verurteilte muss eine fünfjährige Haftstrafe antreten, während seine Mittäter mit finanziellen Sanktionen rechnen müssen. Die Ermittlungen gegen die weitere Strukturen der Gruppe laufen weiterhin.