30 June 2026, 03:01

FPÖ fordert Aufklärung im Wiener Grundstücksskandal um Jagdschlossgasse

FPÖ deckt mutmaßlichen Millionen-Deal der Stadt Wien mit SPÖ-nahen Investoren auf

FPÖ fordert Aufklärung im Wiener Grundstücksskandal um Jagdschlossgasse

Die Wiener FPÖ fordert eine umfassende Untersuchung des Verkaufs der ehemaligen städtischen Krankenpflegeschule in der Jagdschlossgasse. Der Fall betrifft ein 1,5 Hektar großes Grundstück, das die Stadt Wien 2014 an den Projektentwickler BAI veräußert hatte. Seitdem entstand dort Luxus-Wohneigentum, und der einst öffentliche Park ist für Anwohner nicht mehr zugänglich. 2014 verkaufte die Stadt Wien das Gelände für 12,5 Millionen Euro an die BAI – und zwar ohne öffentliche Ausschreibung. Damals war Michael Ludwig als Wohnbaustadtrat für die Transaktion verantwortlich. Später übernahm die Signa Group von René Benko die BAI und veräußerte das Areal mit einem Aufschlag von 5,5 Millionen Euro an einen Grazer Projektentwickler weiter.

Die FPÖ wirft vor, das Geschäft habe eine kleine Investorengruppe unrechtmäßig begünstigt, während die Stadt dabei Verluste erlitt. Tatsächlich kann die Stadt aus dem Deal keinen Gewinn verbuchen, da die vereinbarte Gewinnbeteiligung nur greift, wenn das Objekt in Eigentumswohnungen umgewandelt wird. Bis 2024 entstanden auf dem Areal tatsächlich Luxus-Wohneigentumswohnungen, und der einst öffentliche Park wurde für die Öffentlichkeit gesperrt.

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Die FPÖ stuft den Verkauf als SPÖ-Skandal ein und verlangt eine lückenlose Überprüfung aller Aspekte des Geschäfts. Dominik Nepp, Landesparteiobmann der FPÖ, fordert nun eine unabhängige Kommission, die den Fall neu aufrollt. Die Forderungen der FPÖ zielen darauf ab, mögliche Unregelmäßigkeiten bei dem Grundstücksverkauf aufzudecken. Sollte sich der Vorwurf der unrechtmäßigen Begünstigung bestätigen, könnte dies weitreichende Konsequenzen für die Verantwortlichen haben. Die Stadt Wien steht unter Druck, die Vorwürfe zu klären und Transparenz zu schaffen.

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