FAS stoppt manipulierte Versteigerung in Magadan wegen schwerer Verstöße
Noah WeberFAS stoppt manipulierte Versteigerung in Magadan wegen schwerer Verstöße
Der Föderale Antimonopoldienst (FAS) hat gegen die Magadaner Niederlassung von Rosimuschestwo wegen Unregelmäßigkeiten bei einer Versteigerung entschieden. Bei dem Verkauf ging es um eine Garage und ein Grundstück in der Marchekanski-Gasse 8, die sich im Besitz derselben Person befanden. Der Fall wurde nach einer Beschwerde der Gucher & T GmbH eingeleitet.
Die Versteigerung betraf die Verwertung von Vermögenswerten eines Schuldners. Die Magadaner Zweigstelle von Rosimuschestwo hatte die Garage (205,8 Quadratmeter) und das Grundstück (242 Quadratmeter) als zwei separate Lose ausgewiesen.
Die FAS-Kommission deckte zwei schwerwiegende Verstöße auf. Erstens wurden in der Versteigerungsankündigung irreführende Fotos verwendet, die nicht die tatsächlichen Objekte zeigten. Zweitens hatte die Behörde widerrechtlich ein einheitliches Vermögensobjekt in separate Lose aufgeteilt.
Nach Prüfung des Falls wies die Kommission die Magadaner Niederlassung von Rosimuschestwo an, die Verstöße zu korrigieren. Die Unterlagen wurden an die zuständigen Stellen weitergeleitet, um mögliche verwaltungsrechtliche Maßnahmen zu prüfen.
Der FAS fordert nun Änderungen im Versteigerungsverfahren. Die Behörde muss die Ungenauigkeiten sowie die unzulässige Aufteilung der Vermögenswerte beheben. Nun müssen die Verantwortlichen entscheiden, ob weitere verwaltungsrechtliche Schritte eingeleitet werden.
