Ex-Mitarbeiter der kasachischen Behörde wegen Betrugs zu drei Jahren Haft verurteilt
Hannah BöhmEx-Mitarbeiter der kasachischen Behörde wegen Betrugs zu drei Jahren Haft verurteilt
Ein ehemaliger Mitarbeiter der kasachischen Staatsagentur „Regierung für Bürger“ ist wegen Betrugs verurteilt worden. Der Fall betrifft 33 Geschädigte in der Region Almaty, die zwischen 2024 und 2025 getäuscht wurden. Der Angeklagte hatte ihnen gegen Geld Hilfe beim Grundstückskauf und der Legalisation von Immobilien versprochen.
Das Gericht sprach den Mann der Veruntreuung hoher Geldsummen schuldig. Er gestand die Taten und erstattete den Großteil der gestohlenen Gelder noch vor Prozessbeginn zurück. Mehrere Opfer plädierten angesichts seiner Kooperationsbereitschaft für ein milderes Urteil.
Das Gericht verurteilte ihn zu drei Jahren Haft in einer Strafkolonie mittlerer Sicherheit. Zudem erhielt er ein lebenslanges Berufsverbot für öffentliche Ämter, Finanzinstitute und Tätigkeiten im halbstaatlichen Sektor. Sämtliche zivilrechtlichen Forderungen der Geschädigten wurden mit dem Urteil vollständig erfüllt.
Das Urteil ist nun rechtskräftig und nicht mehr anfechtbar. Der Verurteilte muss seine Strafe antreten und bleibt dauerhaft von bestimmten beruflichen Positionen ausgeschlossen. Der Fall endet damit, dass alle finanziellen Verluste der Betroffenen ausgeglichen wurden.
