Erste deutsche Anlage verwandelt gefährlichen Teerasphalt in saubere Rohstoffe
Elias WernerErste deutsche Anlage verwandelt gefährlichen Teerasphalt in saubere Rohstoffe
In Niedersachsen wurde Deutschlands erste thermische Aufbereitungsanlage für teerhaltigen Asphalt genehmigt. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für das Ende 2027 geplant ist, soll gefährliche Abfälle behandeln und saubere Sekundärrohstoffe für die Wiederverwendung gewinnen. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben mit über 4 Millionen Euro.
Die Anlage entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Hüttenwerks zwischen Goslar-Oker und Harlingerode. Betrieben wird sie von der TTV GmbH und soll jährlich bis zu 135.000 Tonnen teerbelastete Asphaltrückstände verarbeiten. Durch die thermische Behandlung werden gefährliche Stoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) zerstört.
Die neue Anlage verwandelt gefährlichen Asphaltabfall in wiederverwendbare Materialien. Die Bauarbeiten laufen bereits, der Betrieb soll bis zum Ende 2027 aufgenommen werden. Das Projekt zielt darauf ab, Umweltbelastungen zu verringern und gleichzeitig die deutsche Recyclingwirtschaft zu stärken.
