Druckfehler bei 8.000 Briefwahlunterlagen – so bleibt Ihre Stimme gültig
Hannah BöhmDruckfehler bei 8.000 Briefwahlunterlagen – so bleibt Ihre Stimme gültig
Bei den Briefwahlunterlagen für die bevorstehende Bürgerabstimmung ist ein Druckfehler aufgetaucht. Rund 8.000 Wähler erhielten gelbe Wahlscheinrückumschläge mit falschen Anweisungen. Die Behörden haben nun klargestellt, wie die Stimmen korrekt abgegeben werden können, damit sie gezählt werden.
Der Fehler befindet sich auf der Vorderseite des gelben Wahlscheinrückumschlags, wo Wähler fälschlicherweise aufgefordert werden, den Umschlag in den gelben Rücksendeumschlag zu legen. Richtig ist jedoch, ihn stattdessen in den roten Rücksendeumschlag zu stecken. Die Anweisungen auf der Rückseite des Wahlscheinrückumschlags sind weiterhin korrekt.
Wähler sollten zunächst ihren ausgefüllten gelben Stimmzettel in den offiziellen gelben Stimmzettelumschlag legen und diesen verschließen. Anschließend müssen der unterschriebene Wahlscheinrückumschlag und der verschlossene gelbe Umschlag in den roten Rücksendeumschlag. Nur diejenigen, die ihre Briefwahlunterlagen ab dem 5. Februar 2026 beantragt haben, erhalten eine korrigierte Version des Wahlscheinrückumschlags.
Der Fehler betrifft nicht die Unterlagen für die Landtagswahl, die separat verschickt werden. Wer unsicher ist, ob seine Wahlunterlagen korrekt sind, kann sich an das Wahlamt wenden. Das Wahlamt hat bestätigt, dass alle Stimmen gültig sind, sofern das richtige Verfahren befolgt wird. Betroffene Wähler werden aufgefordert, ihre Umschläge vor dem Zurücksenden noch einmal zu überprüfen. Korrigierte Wahlscheinrückumschläge erhalten diejenigen, die ihre Unterlagen nach Bekanntwerden des Fehlers beantragt haben.






