08 June 2026, 18:13

Drohnenstörungen legen 25 deutsche Flughäfen lahm – 160 Millionen Euro Schaden

Drohnen-Vorfälle an Flughäfen verursachen Millionenkosten

Drohnenstörungen legen 25 deutsche Flughäfen lahm – 160 Millionen Euro Schaden

Deutsche Flughäfen von wiederholten Drohnenstörungen betroffen

Im Jahr 2025 kam es an deutschen Flughäfen aufgrund unerlaubter Drohnenflüge zu wiederholten Beeinträchtigungen. Insgesamt zwangen 116 Vorfälle 25 kommerzielle Flughäfen im Land zu vorübergehenden Schließungen. Die wirtschaftlichen und betrieblichen Folgen werfen Fragen zur Flugsicherheit und Resilienz des Luftverkehrs auf.

Besonders betroffen waren große Verkehrsdrehscheiben wie München und Frankfurt, wo es zu mehrtägigen Einschränkungen kam – mit erheblichen Verspätungen und Flugausfällen. Der direkte wirtschaftliche Schaden durch diese Störungen wird auf mindestens 60 Millionen Euro beziffert.

Berücksichtigt man weitere Netzwerkeffekte wie Folgeverzögerungen und entgangene Geschäftsgewinne, könnten die Gesamtverluste sogar auf bis zu 160 Millionen Euro ansteigen. Die wiederholten Zwischenfälle haben die Verwundbarkeit der Luftverkehrssysteme gegenüber unerlaubten Drohnenflügen deutlich gemacht.

Als Reaktion entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun fortschrittliche Erkennungs- und Abwehrsysteme. Diese Technologien sollen nicht autorisierte Drohnen schnell identifizieren und weitere Störungen des Flughafenbetriebs verhindern.

Die Drohnenvorfälle von 2025 haben erhebliche Risiken für Sicherheit und Wirtschaft offenbart. Angesichts möglicher Verluste von bis zu 160 Millionen Euro setzen Flughäfen und Behörden nun auf strengere Gegenmaßnahmen. Die laufenden Arbeiten des DLR an Abwehrsystemen könnten eine langfristige Lösung für diese wachsende Herausforderung bieten.

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