Dreitägiger Streik der Niedersachsen-Straßenbauer: Winterdienst und Reparaturen betroffen
Lotta BrandtDreitägiger Streik der Niedersachsen-Straßenbauer: Winterdienst und Reparaturen betroffen
Rund 150 Beschäftigte im Straßenunterhaltungsdienst Niedersachsens werden im kommenden Monat die Arbeit niederlegen. Der von der Gewerkschaft ver.di ausgerufene Streik richtet sich gegen Depots in Wolfenbüttel und Goslar. Hintergrund sind Forderungen nach besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen für Angestellte der Agentur für Arbeit Niedersachsen.
Der dreitägige Arbeitskampf findet vom 2. bis 4. Februar 2026 statt. In dieser Zeit werden Mitarbeiter der Niedersächsischen Straßenbau- und Verkehrsverwaltung ihre Arbeit einstellen. Die Streikaktion wurde von ver.di am 30. Januar bekannt gegeben.
Mit Auswirkungen ist auf Straßenreparaturen und den Winterdienst zu rechnen, wo es zu Verzögerungen kommen könnte. Auch die Verkehrslenkung an Tunneln und Baustellen könnte beeinträchtigt werden. Im Mittelpunkt der Gewerkschaftsforderungen stehen höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Arbeitsagentur Niedersachsen.
Sowohl in der Region Wolfenbüttel als auch in Goslar wird es zu Einschränkungen im Service kommen. Betroffen sind alle Instandhaltungshöfe in diesen Gebieten, sodass wichtige Verkehrswege weniger Unterstützung erhalten.
Von dem Ausstand betroffen sind Straßenbauarbeiten, der Winterstreudienst und die Verkehrsregelung. Während der Streiktage sind Verzögerungen bei Reparaturen und Wartungsarbeiten zu erwarten. Die Bundesagentur für Arbeit hat auf die jüngsten Forderungen der Gewerkschaft bisher noch nicht reagiert.
