Drei Aufsichtsratsmitglieder verlassen Eintracht Braunschweig im Juni 2026
Noah WeberDrei Aufsichtsratsmitglieder verlassen Eintracht Braunschweig im Juni 2026
Drei langjährige Mitglieder des Aufsichtsrats von Eintracht Braunschweig werden am 12. Juni 2026 von ihren Ämtern zurücktreten. Jens-Uwe Freitag, Hildegard Eckardt und Hartmut Rickel gaben ihren Rücktritt bekannt und verwiesen dabei auf die Notwendigkeit von Vertrauen und Geschlossenheit innerhalb des Gremiums. Die Vereinsführung nahm ihre Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis, versicherte jedoch, dass der Betrieb des Clubs reibungslos weiterlaufen werde.
Freitag, Eckardt und Rickel entschieden sich nach Jahren der Zusammenarbeit für den Rückzug, da sie überzeugt sind, dass ein handlungsfähiger Aufsichtsrat auf starke gegenseitige Unterstützung angewiesen ist. In einer gemeinsamen Erklärung bedankten sie sich bei Kollegen und Anhängern für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit über die Jahre. Trotz ihres Ausscheidens betonten alle drei, dem Verein auch künftig als engagierte Unterstützer verbunden zu bleiben.
Die Präsidiumsmitglieder des Braunschweiger Turn- und Sportvereins Eintracht von 1895 e.V. versicherten den Fans, dass die Entscheidungsfähigkeit des Aufsichtsrats durch die Rücktritte nicht beeinträchtigt werde. Uwe Fritsch, der im November 2022 als Ersatzmitglied gewählt worden war, übernimmt sofort den Platz von Rickel. Diese personelle Anpassung stellt sicher, dass der Aufsichtsrat weiterhin handlungsfähig bleibt, da er mindestens fünf Mitglieder umfassen muss, um vollumfänglich agieren zu können.
Vom 12. Juni bis zur nächsten Mitgliederversammlung im November 2026 wird der Aufsichtsrat aus sieben Mitgliedern bestehen. In seiner kommenden Sitzung wird das Gremium zudem aus den eigenen Reihen einen neuen Vorsitzenden wählen.
Die Rücktritte markieren das Ende einer prägenden Phase für den Aufsichtsrat. Mit Fritschs Eintritt und der anstehenden Wahl eines neuen Vorsitzenden passt sich die Führungsstruktur des Vereins den Veränderungen an. Die Arbeit des Gremiums wird bis zur nächsten Mitgliederversammlung im November 2026 ohne Unterbrechung fortgesetzt.






