Die Linke kämpft gegen die wachsende Einsamkeit in Sachsen-Anhalt – mit neuem Runden Tisch
Elias WernerLinke fordert mehr Unterstützung für Einsame in Sachsen-Anhalt - Die Linke kämpft gegen die wachsende Einsamkeit in Sachsen-Anhalt – mit neuem Runden Tisch
Einsamkeit breitet sich in Sachsen-Anhalt aus und betrifft alle Generationen. Die Linke im Landtag fordert entschlossenere Maßnahmen, um die wachsende Isolation zu bekämpfen. Zu ihren Vorschlägen gehören neue Fördermittel und verbesserte Unterstützungsstrukturen für Betroffene.
Die Partei kritisiert, dass es im Land bisher keine klare Strategie gegen Einsamkeit gibt. Ein koordiniertes Hilfsnetz fehlt, sodass viele Menschen ohne Unterstützung bleiben. Geplant ist daher die Einrichtung eines eigenen Runden Tisches, an dem Fachleute, Organisationen und Verbände gemeinsam Lösungsansätze entwickeln sollen.
Ein zentrales Anliegen ist zudem ein Förderprogramm zur Bekämpfung sozialer Isolation. Die Linke setzt sich für mehr Gemeinschaftsräume, lokale Begegnungsstätten und eine verbesserte soziale Infrastruktur ein. Damit sollen nachbarschaftliche und städtische Verbindungen gestärkt werden. Die Abgeordneten betonen, dass Einsamkeit keineswegs nur ältere Menschen trifft – auch jüngere Generationen sind zunehmend betroffen. Ohne Gegenmaßnahmen droht sich das Problem in den kommenden Jahren weiter zu verschärfen.
Werden die Pläne umgesetzt, entstünde in Sachsen-Anhalt erstmals ein strukturiertes Vorgehen gegen Einsamkeit. Der vorgeschlagene Runde Tisch und die Fördergelder könnten zu sichtbarer Hilfe für Betroffene führen. Der Vorstoß der Linken spiegelt die wachsende Sorge über ein Phänomen wider, das längst alle Generationen erfasst hat.
