Deutschlandticket erreicht Rekord: 14,6 Millionen Nutzer trotz Preiserhöhungen
Hannah BöhmDeutschlandticket erreicht Rekord: 14,6 Millionen Nutzer trotz Preiserhöhungen
Deutschlands 49-Euro-Ticket verzeichnet stetiges Wachstum seit Einführung im Mai 2023
Seit seinem Start im Mai 2023 erfreut sich das Deutschlandticket wachsender Beliebtheit. Das für zunächst 49 Euro monatlich angebotene Pauschalticket für den ÖPNV zog schnell Millionen Nutzer:innen an. Trotz zwischenzeitlicher Preiserhöhungen und steigender Abonnentenzahlen soll das Angebot nun mindestens bis Ende 2029 fortgeführt werden.
Am 1. Mai 2023 ging das Ticket für 49 Euro in den Verkauf. Bis Anfang 2024 stieg die Zahl der Abonnements auf knapp über 11 Millionen. Kurz darauf erhöhte sich der Preis auf 58 Euro – doch die Nachfrage blieb ungebrochen.
Mitte 2025 lag die Zahl der Abonnent:innen bereits bei 13,5 Millionen. Aktuell nutzen 14,6 Millionen Menschen das Deutschlandticket. Allerdings waren nur etwa 5 Prozent der Inhaber:innen vor der Einführung des Tickets komplett neu im öffentlichen Verkehr unterwegs.
Fast die Hälfte der Nutzer:innen war zuvor gelegentlich mit Bus oder Bahn gefahren. Gleichzeitig ging durch das Ticket die Autonutzung zurück: Allein 2023 verringerten sich die gefahrenen Kilometer um 5 Prozent. Dadurch sanken die CO₂-Emissionen um 6,5 Millionen Tonnen. 2024 folgte eine weitere Reduktion um 2,5 Millionen Tonnen.
2025 stieg der Preis erneut – diesmal auf 63 Euro im Monat. Dennoch sicherte die Bundesregierung die Finanzierung des Tickets bis Ende 2029 zu.
Das Deutschlandticket hat die Nutzung des öffentlichen Verkehrs ausgeweitet, wenn auch bei schrittweisen Preiserhöhungen. Mit 14,6 Millionen aktuellen Abonnent:innen leistet es zudem einen spürbaren Beitrag zur Senkung der Emissionen. Die Zukunft des Angebots ist damit für den Rest des Jahrzehnts gesichert.






