25 June 2026, 10:10

Deutschland fällt in der Pressefreiheit 2026 auf Rang 14 zurück – Gewalt gegen Journalisten steigt dramatisch

Angriffe auf Journalisten kommen mainly von Links-Extremisten und Ausländern

Deutschland fällt in der Pressefreiheit 2026 auf Rang 14 zurück – Gewalt gegen Journalisten steigt dramatisch

Deutschland rutscht in der Pressefreiheit 2026 auf Platz 14 ab

Die Platzierung Deutschlands in der Rangliste der Pressefreiheit hat sich 2026 verschlechtert: Das Land fällt um drei Plätze auf den 14. Rang im World Press Freedom Index. Der Rückgang geht einher mit einer Zunahme von Angriffen auf Journalisten. Norwegen bleibt unverändert an der Spitze der Liste, während Eritrea weiterhin das Schlusslicht bildet.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 25 Übergriffe auf Medienvertreter registriert. Bereits im Folgejahr stieg die Zahl der Gewaltvorfälle gegen Journalisten auf 46 – dabei war nur ein Fall rechtsextrem motiviert.

Bis 2025 kletterte die Zahl der gewaltsamen Angriffe auf Medienfachleute auf 54. Davon gingen 9 auf rechtsextreme, 15 auf linksextreme und 26 auf ausländische extremistische Überzeugungen zurück. Innerhalb von nur zwei Jahren verdoppelte sich die Gesamtzahl der Attacken nahezu.

Der World Press Freedom Index 2026 zeichnet ein düsteres globales Bild: Nur sieben Länder erhielten die Bewertung „gut“. Mehr als die Hälfte der 180 untersuchten Staaten wurde als „schwierig“ oder „sehr besorgniserregend“ für Journalisten eingestuft.

Deutschlands Platz in der Pressefreiheit leidet unter der wachsenden Gewalt gegen Medienvertreter. Der aktuelle Index unterstreicht die prekäre Lage für Journalisten weltweit – nur noch wenige Nationen erfüllen die höchsten Standards der Pressefreiheit.

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