10 June 2026, 00:39

Deutsche Bahn droht mit Pünktlichkeits-Kollaps bis 2030 ohne Milliardenhilfe

Rail CEO Palla demands 13 billion euros more for rail network

Deutsche Bahn droht mit Pünktlichkeits-Kollaps bis 2030 ohne Milliardenhilfe

Deutsche Bahn warnt: Pünktlichkeit könnte bis 2030 unter 60 Prozent fallen

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Die Deutsche Bahn hat davor gewarnt, dass die Pünktlichkeit ihrer Züge bis 2030 auf unter 60 Prozent sinken könnte, falls die Finanzierung auf dem aktuellen Niveau bleibt. Unternehmenschefin Evelyn Palla fordert nun Milliardenzusatzmittel, um weitere Verspätungen zu verhindern. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat bereits ein Pünktlichkeitsziel von 70 Prozent bis Ende 2029 vorgegeben.

Aktuell sieht sich die Deutsche Bahn mit einer Finanzierungslücke konfrontiert, die ihre Fähigkeit gefährdet, die von der Regierung gesetzten Pünktlichkeitsziele zu erreichen. Ohne zusätzliche Investitionen wird das Unternehmen das 70-Prozent-Ziel bis zum Stichtag 2029 verfehlen. Palla hat deutlich gemacht, dass bis 2030 mindestens 13 Milliarden Euro zusätzlich erforderlich sind, um dies zu verhindern.

Falls die Bundesregierung in etwa denselben Betrag noch einmal bereitstellt, schätzt die Deutsche Bahn, dass sich die Pünktlichkeit um weitere fünf Prozentpunkte steigern ließe. Dies würde auch helfen, andere zentrale Vorhaben der Bahnagenda umzusetzen. Ohne schnelles Handeln jedoch drohen die Verspätungen in den kommenden Jahren deutlich zuzunehmen.

Schnieders 70-Prozent-Ziel sollte die Zuverlässigkeit für Fahrgäste verbessern. Doch die aktuellen Prognosen der Deutschen Bahn zeigen, dass die Pünktlichkeit bei gleichbleibender Finanzierung weiter sinken wird. Das Unternehmen betont, dass nur eine erhebliche finanzielle Aufstockung diesen Trend umkehren kann.

Die Warnung der Deutschen Bahn unterstreicht die finanzielle Schieflage des deutschen Schienennetzes. Zusätzliche 13 Milliarden Euro könnten die 70-Prozent-Pünktlichkeit bis 2029 sichern und eine weitere Verschlechterung verhindern. Ohne diese Mittel müssen Reisende in den nächsten Jahren mit noch mehr Verspätungen rechnen.

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