30 May 2026, 23:00

Chicagoer Polizeichef wegen Waffenverkaufs und Vertuschung angeklagt

Chicagos Polizeichef Earl Mayo wegen Waffenhandel und Amtsmissbrauch angeklagt

Chicagoer Polizeichef wegen Waffenverkaufs und Vertuschung angeklagt

Earl Mayo, der Polizeichef von Chicago, steht wegen mehrerer schwerwiegender Vorwürfe vor Gericht. Die Ermittlungen ergaben, dass er eine Dienstwaffe illegal verkauft und Beamte zu unrechtmäßigen Handlungen aufgefordert haben soll.

Die Vorfälle werfen Fragen über die Integrität der Polizeiführung auf und ziehen nun rechtliche Konsequenzen nach sich. Den Ermittlungen zufolge verkaufte Mayo eine Pistole vom Typ Taurus G3 an ein Pfandhaus in Hobart, Indiana. Das Problem: Die Waffe war noch als Beweisstück in einem laufenden Verfahren sichergestellt. Später konnte sie durch eine Rückverfolgungsanfrage eindeutig Mayo zugeordnet werden.

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Zudem soll der Polizeichef einen anderen Beamten angewiesen haben, die Waffe aus dem Pfandhaus zurückzukaufen, um Spuren zu verwischen. Weitere Vorwürfe besagen, dass Mayo einen Polizisten gebeten hatte, Schusswaffen, darunter auch Schalldämpfer, aus seinem Privatbesitz zu bergen – kurz bevor diese im Rahmen einer Durchsuchung beschlagnahmt werden sollten.

Neben Mayo wird auch Taneka Borders beschuldigt, ihm beim illegalen Erwerb einer weiteren Waffe geholfen zu haben. Beide müssen sich nun in einem Prozess verantworten, der in den kommenden Wochen fortgesetzt wird. Die Anklage gegen Mayo und Borders markiert einen schweren Vertrauensbruch innerhalb der Chicagoer Polizei. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem ehemaligen Polizeichef und seiner mutmaßlichen Komplizin empfindliche Strafen.

Der Fall zeigt zudem, wie wichtig strenge Kontrollen im Umgang mit Beweismitteln und Dienstwaffen sind – besonders, wenn es um Verantwortungsträger geht.

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