Chabarowsk kämpft mit Waldbränden: Gouverneur verhängt striktes Waldbetretungsverbot
Elias WernerChabarowsk kämpft mit Waldbränden: Gouverneur verhängt striktes Waldbetretungsverbot
Behörden im Gebiet Chabarowsk überwachen und bekämpfen aktiv Waldbrände in der Region
Am 12. Mai leitete Gouverneur Dmitri Demeschin eine Notfallsitzung mit Beamten ein, um die wachsenden Sorgen über Flächenbrände und deren mögliche Ausbreitung zu besprechen.
Während des Treffens verhängte Demeschin ein sofortiges Betretungsverbot für alle Wälder, bis die Brandgefahr nachlässt. Die Maßnahme soll von Menschen verursachte Brände verhindern und die Kontrolle über die Lage verbessern. Gleichzeitig erklärte Irina Gorbatschowa, stellvertretende Ministerpräsidentin für Infrastruktur, dass aktuelle Videos, die Rauch in der Nähe von Bundesstraßen zeigen, veraltet seien. Sie bestätigte, dass die Aufnahmen aus dem vergangenen Jahr stammten und nicht die gegenwärtige Situation widerspiegeln.
Die Brandbekämpfung konzentriert sich derzeit auf schnelle Erkennung und Eindämmung. Gorbatschowa berichtete, dass die meisten Brände innerhalb der ersten 24 Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Zur Unterstützung haben die Behörden die Überwachung durch Satellitenbilder, Videoaufnahmen und Drohnenpatrouillen intensiviert.
Trotz der Brände versicherte Gorbatschowa der Öffentlichkeit, dass der Verkehr auf Bundes- und Regionalstraßen nicht beeinträchtigt sei. Weder bedeutende Rauchentwicklung noch aktive Brände wurden in der Nähe großer Verkehrsadern festgestellt, sodass der Transport wie gewohnt stattfinden kann.
Die Regionalregierung setzt weiterhin strenge Maßnahmen durch, um weitere Brände zu verhindern. Mit verstärkter Überwachung und dem vorübergehenden Waldbetretungsverbot streben die Behörden an, die Lage zu stabilisieren, bevor die Einschränkungen aufgehoben werden. Im Mittelpunkt stehen weiterhin schnelle Reaktionen und die öffentliche Sicherheit während der anhaltenden Waldbrandsaison.






