18 March 2026, 06:15

Celle kämpft mit Schulen und Behörden gegen Extremismus in sozialen Medien

Eine Frau in einem weißen Hemd steht vor einem Gebäude mit einem Zitat über die Unterstützung von Opfern des Extremismus, mit einem Logo in der rechten unteren Ecke.

Celle kämpft mit Schulen und Behörden gegen Extremismus in sozialen Medien

Veranstaltung in Celle: Gemeinsam gegen Extremismus in sozialen Medien

Eine kürzliche Veranstaltung in Celle brachte Schulen, Pädagoginnen und Pädagogen sowie lokale Behörden zusammen, um der Verbreitung von Extremismus in sozialen Netzwerken entgegenzuwirken. Unter dem Titel "Extremismus auf TikTok und anderen Plattformen" stand im Mittelpunkt, wie Plattformen wie TikTok die Meinungsbildung junger Nutzerinnen und Nutzer prägen. Die Veranstalter betonten die Dringlichkeit, das Bewusstsein für digitale Räume zu schärfen und kritisches Denken zu fördern.

Drei Schulen aus Celle beteiligten sich mit Neunt- und Zehntklässlern, die ihre eigenen "Für-dich"-Feeds analysierten. Sie untersuchten, wie extremistische Inhalte in sozialen Medien auftauchen und sich verbreiten können. In Workshops diskutierten Lehrkräfte, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie lokale Akteure über digitale Radikalisierung und Strategien, um schädlichen Narrativen entgegenzuwirken.

Der Medienpädagoge Sebastian Zollner erläuterte, wie soziale Medien ihre Algorithmen einsetzen. Er zeigte auf, wie extremistische Gruppen diese Systeme gezielt nutzen, um junge Zielgruppen zu erreichen. Zudem setzten sich die Teilnehmenden mit den Risiken vereinfachter politischer Botschaften auseinander, die oft auf emotionale Appelle statt auf Fakten setzen.

Das "Netzwerk zur Stärkung demokratischer Strukturen" schloss die Veranstaltung mit einem Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement. Die Organisatoren regten an, den Dialog über verantwortungsvolles Online-Verhalten und Medienkompetenz fortzuführen.

Die Veranstaltung unterstrich den Einfluss sozialer Medien auf die Meinungsbildung Jugendlicher – und die Gefahren, die von unkontrollierten extremistischen Inhalten ausgehen.

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Für Rückfragen: Christian Riebandt von der Polizeiinspektion Celle steht unter +49 5141 277 106 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle