CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale – Entlastung bei Spritpreisen geplant
Elias WernerGewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge wegen gestiegener Kraftstoffpreise - CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale – Entlastung bei Spritpreisen geplant
Die Arbeitnehmergruppen von CDU und CSU fordern eine höhere Kilometerpauschale, um Beschäftigten bei den steigenden Spritkosten entlasten zu können. Derzeit liegt der Satz bei 30 Cent pro Kilometer für dienstliche Fahrten mit dem Privatwagen. Ihr Vorschlag sieht vor, diesen ab 2024 auf 38 Cent anzuheben.
Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der die Kraftstoffpreise weiterhin steigen und damit die finanzielle Belastung für Arbeitnehmer wächst, die auf ihr Auto angewiesen sind.
Die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU haben Änderungen im Bundesreisekostengesetz gefordert. Sie streben eine Erhöhung der steuerfreien Erstattung für berufsbedingte Autofahrten von derzeit 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer an. Alternativ könnte der Satz an die bereits höhere Pendlerpauschale angeglichen werden.
Unterdessen steht im Bundestag die Debatte über einen Gesetzentwurf an, der die explodierenden Spritpreise eindämmen soll. Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Beschränkung von Preiserhöhungen auf einmal täglich sowie schärfere Kartellregeln für große Mineralölkonzerne. Zudem führt der Entwurf ein steuerfreies Mobilitätsgeld ein, das Gewerkschaften für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten aushandeln könnten.
Die geplante Anhebung der Kilometerpauschale ist Teil einer umfassenderen Initiative, um die finanzielle Belastung von Arbeitnehmern zu verringern. Sollte der neue Satz genehmigt werden, würde er 2024 in Kraft treten und so etwas Entlastung inmitten der anhaltenden Preisschwankungen bei Kraftstoffen bieten.
Die vorgeschlagenen Änderungen würden die steuerfreie Pauschale von derzeit 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer erhöhen. Arbeitnehmer, die dienstlich mit dem Auto unterwegs sind, hätten bei einer Verabschiedung des Gesetzes geringere Eigenanteile zu tragen. Die Bundestagsdebatte über Preiskontrollen bei Sprit und das Mobilitätsgeld wird maßgeblich beeinflussen, wie Deutschland die steigenden Verkehrskosten bewältigt.






