12 June 2026, 16:24

Bundesregierung plant einheitliche Verkehrsbußgelder bis 2027

Bundesregierung verschärft Bußgelder für schwere Tempodelikte ab 2027

Bundesregierung plant einheitliche Verkehrsbußgelder bis 2027

Die deutsche Bundesregierung plant bis 2027 eine Vereinheitlichung der Verkehrsbußgelder in ganz Deutschland. Verkehrsminister Peter Hanke betonte, dass einheitliche Vorschriften helfen, schwere Unfälle zu verhindern und die Unterschiede in der Ahndung von Verstößen zu verringern. Aktuell unterscheiden sich die Bußgeldhöhen für ähnliche Verstöße je nach Bundesland teilweise deutlich. Ein Entwurf zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung befindet sich derzeit in der Abstimmung. Die geplanten Änderungen betreffen vor allem schwere Tempodelikte und gelten für alle Verkehrsteilnehmer.

Bei einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um mehr als 30 km/h steigen die Bußgelder von bisher 150 bis 5.000 Euro auf 200 bis 5.000 Euro. Noch stärker erhöhen sich die Strafen bei Verstößen mit mehr als 40 km/h innerorts oder 50 km/h außerorts: Hier steigen die Beträge von 300 bis 5.000 Euro auf 400 bis 6.000 Euro.

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Zusätzlich sollen schärfere Strafen als stärkere Abschreckung gegen rücksichtsloses Fahren wirken. Die neue Regelung soll auch die Strafen für anonyme Bußgeldbescheide bundesweit angleichen. Die Anpassungen zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und eine gerechtere Ahndung von Verstößen zu gewährleisten. Die Vereinheitlichung der Bußgelder soll bis 2027 in ganz Deutschland umgesetzt werden.

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