10 June 2026, 20:15

Bundesagrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Chance für Europas Bauernhöfe

Rainer lobt EU-Parlament für Landwirtschaftsreform-Vorschläge

Bundesagrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Chance für Europas Bauernhöfe

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die neuen Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Der CSU-Politiker unterstützte die von dem EU-Berichterstatter Norbert Lins am 10. Juni 2026 vorgelegten Pläne und betonte deren Potenzial, die Landwirtschaft in ganz Europa zu stärken.

Rainer sprach sich dafür aus, die zweisäulige Struktur der GAP beizubehalten. Er verglich sie mit einer tragenden Säule in einem Haus, die für Stabilität unverzichtbar sei. Zudem unterstrich er die Notwendigkeit, beide Säulen angemessen zu finanzieren.

Der Minister lobte die Pläne, kleinere Betriebe in den ersten Hektarförderungen der GAP stärker zu berücksichtigen. Auch die verstärkte Unterstützung für junge und neu gegründete Landwirtschaftsbetriebe begrüßte er. Diese Maßnahmen, so Rainer, würden durch den Generationenwechsel die Zukunft der Landwirtschaft sichern.

Stärke und Wettbewerbsfähigkeit der Höfe bezeichnete er als entscheidend für die strategische Unabhängigkeit Europas. Die Landwirtschaft, so Rainer, garantiere Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung – sie bilde damit das Rückgrat der lokalen Wirtschaft.

Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die GAP inklusiver und nachhaltiger zu gestalten. Im Fokus stehen die Förderung kleinerer Betriebe, die Unterstützung junger Landwirtinnen und Landwirte sowie die langfristige Zukunftsfähigkeit des Sektors. Rainers Zustimmung signalisiert, dass Deutschland hinter diesen Veränderungen steht.

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