BruneMettcker und NOZ/mh:n bündeln Kräfte für die Zukunft des Regionaljournalismus
Hannah BöhmBruneMettcker und NOZ/mh:n bündeln Kräfte für die Zukunft des Regionaljournalismus
BruneMettcker Media und die NOZ/mh:n-Gruppe vertiefen ihre Partnerschaft, um den Regionaljournalismus zu stärken. Die Zusammenarbeit umfasst die Bereiche Inhalt, Marketing, Technologie und Verwaltung. Beide Unternehmen sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Zukunft ihrer Publikationen zu sichern.
Die erweiterte Kooperation startete Mitte April mit einer gemeinsamen redaktionellen Arbeit. BruneMettcker bietet Lesern bereits jetzt mehr überregionale Inhalte aus dem Hause NOZ/mh:n an.
Die beiden Mediengruppen werden künftig zentrale technische und administrative Infrastrukturen teilen. Dazu gehören gemeinsame Produktionsprozesse und standardisierte Layout-Richtlinien. Im Netzwerk sollen zudem Inhalte von Partnern wie der Neuen Zürcher Zeitung, dem Tagesspiegel und Heise Online eingebunden werden.
Die Neuausrichtung von BruneMettcker folgt auf die Übernahme des ehemaligen Partners Nordwest-Zeitung durch die Madsack Mediengruppe. Ziel der neuen Partnerschaft ist es, die Zukunft von Titeln wie der Wilhelmshavener Zeitung und dem Jeverschen Wochenblatt zu sichern. Geplant sind der Ausbau digitaler Angebote, die Optimierung des E-Papers sowie neue Formate wie der Kinder-Podcast „Ole schaut hin“.
Die NOZ/mh:n-Gruppe hat sich zuletzt durch die Übernahme mehrerer Regionalzeitungen, darunter der Ostfriesische Kurier, vergrößert. Die Unternehmensführung betrachtet die Partnerschaft als Modell für die Zukunft regionaler Medien, das Partnern hilft, mit moderner Technologie schneller auf Marktveränderungen zu reagieren.
Helmut Loerts-Sabin, Geschäftsführer von BruneMettcker Media, betonte die Bedeutung von Kooperationen für einen nachhaltigen Journalismus. Durch die Partnerschaft könnten beide Gruppen die Branchenanforderungen effektiver erfüllen. Der digitale Ausbau und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen werden dabei eine zentrale Rolle spielen.
