25 April 2026, 20:16

Bremerhaven baut Güterbahnhof Speckenbüttel für mehr Frachtkapazität aus

Ein Bahnsteig mit einem Zug auf den Gleisen, ein Bodenwagen, ein an einem Pfahl befestigtes Schild, eine Wand links, eine Decke oben und eine zentrale Signalbox, die die Ankunft des Zuges steuert.

Bremerhaven baut Güterbahnhof Speckenbüttel für mehr Frachtkapazität aus

Bahnhof Speckenbüttel in Bremerhaven wird für steigenden Güterverkehr massiv ausgebaut

Der Güterbahnhof Speckenbüttel in Bremerhaven erhält ein umfassendes Modernisierungsprogramm, um der wachsenden Nachfrage im Frachtverkehr gerecht zu werden. Im Rahmen des Ausbaus entstehen sieben neue Gleisanschlüsse sowie ein digitales Stellwerk, das die Koordination zwischen Schienen- und Hafenbetrieb deutlich verbessern soll. Die Arbeiten haben bereits begonnen; die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant.

Aktuell verfügt der Bahnhof über 16 Gleisanschlüsse, doch die Kapazitäten sind nahezu ausgeschöpft. Als zentraler Eisenbahnknotenpunkt für die Bremer Häfen bewältigt er mehr als die Hälfte des gesamten Containerhinterlandverkehrs sowie rund 80 Prozent der RoRo-Fracht (Roll-on/Roll-off). Die neuen Gleise entstehen in direkter Nachbarschaft zu den bestehenden Anlagen, sodass der Betrieb während der Bauphase ohne Unterbrechung weiterlaufen kann.

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Das 56 Millionen Euro schwere Projekt umfasst zudem ein modernes elektronisches Stellwerk, das Zugbewegungen effizienter steuern soll. Ziel der Aufrüstung ist es, Verspätungen zu reduzieren und die Abläufe im Güter- und Hafenlogistikbereich zu beschleunigen. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Maßnahmen den steigenden Frachtvolumina in den kommenden Jahren gerecht werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wird der ausgebauten Bahnhof nicht nur über eine höhere Kapazität verfügen, sondern auch eine verbesserte digitale Steuerung des Schienenverkehrs ermöglichen. Die Modernisierungen sind darauf ausgelegt, Bremerhavens wachsende Bedeutung im europäischen Gütertransport zu stärken. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein.

Quelle