21 April 2026, 18:16

Braunschweiger Klimaschützer protestieren gegen Deutschlands Gaspläne und fordern Energiewende bis 2035

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" steht und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Braunschweiger Klimaschützer protestieren gegen Deutschlands Gaspläne und fordern Energiewende bis 2035

Klimaschützer in Braunschweig beteiligen sich an bundesweiten Protesten gegen Deutschlands Energiepolitik

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Die lokale Gruppe von Fridays for Future in Braunschweig hat die Pläne für neue Gaskraftwerke scharf kritisiert und diese als Rückschritt bezeichnet. Die Demonstranten forderten einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035, um die Zukunft des Landes zu sichern.

Der Protest in Braunschweig war Teil einer überregionalen Bewegung – auch in Berlin, Hamburg, Köln und München fanden Streiks statt. Niko Schoss, Sprecher von Fridays for Future in der Stadt, warf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vor, Milliarden in die Gasinfrastruktur zu pumpen. Solche Investitionen vertieften die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen und machten das Land anfällig für internationale Krisen und autokratische Regime, so Schoss.

Er betonte, dass falsche Energieentscheidungen alle beträfen. Alexander Dammmeier, ein weiterer Aktivist, unterstützte diese Sicht und verwies darauf, dass erneuerbare Energien mittlerweile 62 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Dammmeier warnte, Reiches Politik gefährde jahrelange Fortschritte im Klimaschutz.

Die Gruppe hob die Vorteile erneuerbarer Energien hervor: geringere Kosten, größere Unabhängigkeit und stärkere Arbeitsmärkte. Ein vollständiger Ausstieg aus fossilen Energien bis 2035 würde der deutschen Industrie die nötige langfristige Planungssicherheit geben, so die Aktivisten.

Ihre zentrale Forderung lautet: der vollständige Ausstieg aus fossilen Brennstoffen innerhalb des nächsten Jahrzehnts. Mit ihren Protesten wollen sie die Politik zu einer schnelleren Energiewende drängen. Die Bewegung argumentiert, dass ein sauberes Energiesystem Deutschland wirtschaftliche und ökologische Vorteile bringen würde.

Quelle