Binnenschiff in Papenburg nach Leck im Rumpf stillgelegt
Binnenschiff nach Leck im Rumpf in Papenburg festgesetzt
Am Donnerstagabend erlitt ein 85 Meter langes Binnenschiff im Binnenhafen von Papenburg ein Leck im Rumpf. Der Vorfall ereignete sich während der Beladung mit Torf – vermutlich verursacht durch treibendes Eis auf der Ems.
Verletzte gab es unter der Besatzung nicht, und die Behörden schlossen Fehlverhalten als Ursache aus.
Durch das Leck drangen etwa fünf bis sechs Kubikmeter Wasser in den Maschinenraum ein. Die Crew konnte die Undichtigkeit vorläufig abdichten und das eingedrungene Wasser abpumpen. Dabei trat jedoch auch ölhaltiges Bilgenwasser aus.
Die Verkehrszentrale Ems hat das Schiff bis zur fachgerechten Reparatur stillgelegt. Inspektionen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) sollen klären, wann die Freigabe zur Weiterfahrt erteilt werden kann. Solche Fälle dauern in der Regel – je nach Schadensausmaß und Reparaturaufwand – ein bis drei Tage.
Die Ermittler prüfen weiterhin die genauen Ursachen des Lecks und dessen Folgen.
Das Schiff bleibt vorerst am Kai, bis die Behörden die Reparaturen abgenommen haben. Nach der Freigabe darf es den Betrieb wieder aufnehmen. Bisher gab es keine Verletzten oder größeren Umweltschäden.
