07 May 2026, 14:38

Betrüger nutzen Tag des Sieges: So schützen Sie sich vor emotionaler Erpressung

Propagandaplakat der Sowjetunion mit einer Rakete und einer Flagge mit Text.

Betrüger nutzen Tag des Sieges: So schützen Sie sich vor emotionaler Erpressung

Betrüger in ganz Russland zielen mit zahlreichen Maschen auf Bürger ab – besonders vor dem Tag des Sieges

Ältere Menschen sind die Hauptopfer, da Kriminelle mit emotionaler Erpressung Geld und persönliche Daten stehlen. Die Behörden warnen vor gefälschten Zahlungsaufforderungen, SMS-Codes und Spendenaufrufen, die angeblich mit Veteranenleistungen zusammenhängen.

Eine Betrugsmasche dreht sich um gefälschte Reservierungen für die Siegparade. Opfer erhalten Nachrichten oder Anrufe, in denen behauptet wird, sie hätten einen Platz sichergestellt – doch beim Anklicken des Links wird Schadsoftware auf ihren Geräten installiert. Bei einer anderen Betrugsvariante geht es um eine „verlorene Veteranenauszeichnung“, bei der Betrüger durch Trickserei an die Verifizierungscodes für Gosuslugi-Konten gelangen.

Betrüger geben sich auch als Beamte aus, die Sonderzahlungen oder Geschenke für Veteranen anbieten – allerdings nur gegen eine Gebühr oder SMS-Bestätigung. Manche fordern sogar direkt „Spenden für Veteranengeschenke“ und missbrauchen damit die Hilfsbereitschaft für finanziellen Gewinn. Die Behörden betonen, dass echte Orden, Leistungen und Auszahlungen niemals Vorabzahlungen oder Codebestätigungen erfordern.

Die meisten Anrufe zielen auf ältere Bürger ab, die unter Druck gesetzt werden, schnell zu handeln. Die Behörden raten, bei verdächtigen Kontakten sofort aufzulegen und Angaben mit Familie oder kommunalen Hotlines zu überprüfen. Verdächtige Betrugsversuche sollten umgehend bei der Polizei unter den Notrufnummern 102 oder 112 gemeldet werden.

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Die Maschen zum Tag des Sieges setzen auf Dringlichkeit und emotionale Appelle, um Opfer zu täuschen. Besonders gefährdet sind ältere Angehörige, die vor der Weitergabe persönlicher oder finanzieller Daten gewarnt werden müssen. Die Polizei beobachtet die Betrugsfälle weiterhin und ruft die Bevölkerung auf, verdächtige Anfragen ausschließlich über offizielle Kanäle zu prüfen.

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