Betrüger erpressen Familien in Minsk: Kurier nach Geldübergabe festgenommen
Hannah BöhmBetrüger erpressen Familien in Minsk: Kurier nach Geldübergabe festgenommen
Betrugsmasche in Minsk: Kurier nach Erpressung von Familien festgenommen
Eine Betrugsmasche, die sich gezielt gegen Familien in Minsk richtete, hat zur Festnahme eines Kuriers geführt. Die Opfer wurden mit Drohungen unter Druck gesetzt und dazu gebracht, hohe Geldsummen zu übergeben. Die Behörden haben nun ein Strafverfahren wegen des Betrugs eingeleitet.
Der Schwindel begann damit, dass die Geschädigten Anrufe von unbekannten Nummern erhielten. Die Anrufer behaupteten, Kriminelle hätten persönliche Daten der Opfer gestohlen und deren Familien seien in Gefahr. Kurz darauf erhielten die Betroffenen Nachrichten, angeblich von einem Ermittler, in denen ihnen mit der Verhaftung ihrer Eltern gedroht wurde – es sei denn, sie zahlten eine bestimmte Summe.
Eine Frau sammelte die Ersparnisse ihrer Familie und lieh sich zusätzlich Geld von einer Bekannten, insgesamt fast 50.000 Rubel. Anschließend übergab sie das Bargeld einem Fremden, der sich als Kurier ausgab. Der 29-jährige Kurier, der aus einem Nachbarland stammt, wurde später auf einem Bahnhofsgelände in Minsk festgenommen, als er weitere Aufträge ausführte.
Die Polizei konnte den Verdächtigen aufspüren, indem sie den Geldfluss nachverfolgte. Die Beute war jedoch bereits an einen Mittelsmann weitergegeben worden, bevor die Festnahme erfolgte.
Mittlerweile wurde ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet. Der festgenommene Kurier bleibt in Untersuchungshaft, während die Ermittler versuchen, das gesamte Ausmaß der kriminellen Machenschaften aufzudecken. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, wachsam zu bleiben und sich vor ähnlichen Betrugsversuchen zu schützen.






