Berlin Recycling Volleys feiern zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch steht bevor
Noah WeberBerlin Recycling Volleys feiern zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch steht bevor
Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte Meisterschaft in Folge – doch der Umbruch beginnt
Mit einem souveränen 3:0-Erfolg im Finale gegen die SVG Lüneburg haben die Berlin Recycling Volleys ihre zehnte Meisterschaft in Serie gesichert. Trotz des Triumphs war die Saison von Schwankungen geprägt, was nun zu Veränderungen im Kader und beim Trainingsteam für die kommende Spielzeit führt.
Der Titelgewinn erfolgte unter ungewöhnlichen Umständen: Interimstrainer Alexandre Leal verließ während der Playoffs seinen Posten aus familiären Gründen. Sein Abschied folgte auf eine Saison mit wechselhaften Leistungen, auch wenn die Mannschaft in den Finalspielen letztlich überzeugte.
Markus Steuerwald, der das Team in dieser Saison zum Titel führte, wird nicht zurückkehren. Stattdessen wechselt er zur nächsten Spielzeit zu den Helios Volleys Giesen. Zudem verlassen mehrere Spieler den Verein, darunter Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert – insgesamt sind es mindestens neun Abgänge.
Auf der Zugangsseite kehrt Erik Shoji nach einem früheren Engagement von 2014 bis 2016 zurück. Neu dabei ist Louis Kunstmann, der von VfB Friedrichshafen kommt, während Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz dem Team erhalten bleiben. Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat das Ziel klar formuliert: Eine weitere unbeständige Saison soll vermieden werden.
Mit dem zehnten Titel in Folge steht der Verein nun vor einer Phase des Umbruchs. Schlüsselfiguren und der Meistertrainer gehen, neue Gesichter stoßen dazu. Der Fokus liegt nun darauf, eine stabilere Spielzeit aufzubauen.






