27 March 2026, 06:14

Bergisches Land plant gemeinsame Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität im Alter

Ein Diagramm mit der Überschrift "Verantwortung in der Gemeinde" mit einem zentralen Kreis, der durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen verbunden ist, alle in kräftigen, leuchtenden Farben.

Bergisches Land plant gemeinsame Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität im Alter

Vertreter aus fünf Städten des Bergischen Landes haben sich kürzlich getroffen, um über die Herausforderungen der Seniorenpolitik zu beraten. Abgesandte aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen tauschten sich über Fortschritte bei Barrierefreiheit, selbstständigem Wohnen und Unterstützungsnetzwerken für ältere Bürgerinnen und Bürger aus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Probleme in der Region sowie Ansätze, um die Lebensbedingungen der alternden Bevölkerung zu verbessern.

Ein zentrales Thema war die bessere Zugänglichkeit öffentlicher Räume und Bezahlsysteme für Senioren. Die Teilnehmer betonten, wie wichtig es ist, sowohl digitale als auch klassische Zahlungsmöglichkeiten für alle nutzbar zu gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt lag darauf, ältere Menschen länger selbstständig leben zu lassen – etwa durch den Ausbau lokaler Hilfsangebote.

Als entscheidende Schnittstelle zwischen den Rathäusern und der älteren Bevölkerung wurden die Seniorenbeiräte identifiziert. Diese Gremien sorgen dafür, dass politische Maßnahmen die tatsächlichen Bedürfnisse der Betroffenen widerspiegeln.

Radevormwald stellte eine laufende Umfrage vor, an der rund 3.000 Senioren teilnehmen. Die Ergebnisse sollen künftige Projekte in der Stadt prägen. Zudem wurden Pläne für den nächsten Bergischen Seniorentag bekanntgegeben, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfinden wird.

Die "Bergische Runde", die diese Austauschformate organisiert, trifft sich erneut am 21. Mai 2026. Ziel des Netzwerks ist es, die Seniorenpolitik durch regelmäßige Abstimmung und Ideenaustausch kontinuierlich voranzubringen.

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Die Gespräche zeigten, dass die fünf Kommunen ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen – von Barrieren im Alltag bis hin zu Lücken in der Versorgung. Mit dem bereits in Planung befindlichen Seniorentag und Projekten wie der Radevormwalder Umfrage arbeitet die Region weiter an einem inklusiveren Rahmen für ältere Menschen. Künftig wird es vor allem darum gehen, die gewonnenen Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Quelle