18 April 2026, 00:41

Belarussische Modelagentur in Epstein-Akten: "Völlig unverständlich"

Ein rotes und weißes Kissen mit den Worten 'Justice for Belarus' auf einem weißen Hintergrund.

Belarussische Modelagentur in Epstein-Akten: "Völlig unverständlich"

Dokumente in Verbindung mit den Akten von Jeffrey Epstein werfen Fragen für eine belarussische Modelagentur auf. Die Direktorin von Mademoiselle, Gancharava, zeigte sich verwirrt, nachdem sie ihre Geschäfts-E-Mails in den Unterlagen entdeckt hatte. Sie betont, dass weder sie noch ihre Agentur jemals mit Epsteins Machenschaften in Verbindung gestanden hätten.

Gancharava erklärte, sie könne nicht nachvollziehen, wie die Korrespondenz ihrer Agentur in Epsteins Akten gelandet sei. Wiederholt bezeichnete sie die Situation als "völlig unverständlich". Ihrer Aussage zufolge habe niemand bei Mademoiselle jemals mit Personen zusammengearbeitet oder sie gekannt, die mit Epstein in Verbindung standen.

Die Agentur halte sich strikt an die belarussischen Vorschriften für die Entsendung von Models ins Ausland, so Gancharava. Auslandsaufträge würden entweder über offizielle Lizenzen oder Genehmigungen des Innenministeriums abgewickelt. Zudem würden Arbeitsverträge für Tätigkeiten im Ausland formal beim Staatsbürgerschafts- und Migrationsdienst in Minsk registriert.

Gancharava versicherte zudem, keine Kenntnis von Personen zu haben, die durch Epstein zu Schaden gekommen seien oder in seine Aktivitäten verwickelt waren. Sie beharrte darauf, dass die Agentur stets vollständig im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen agiert habe.

Der Fund der Mademoiselle-E-Mails in Epsteins Akten lässt die Agentur nach Antworten suchen. Gancharava wies jede Verbindung zu seinen Machenschaften zurück und betonte die strikte Einhaltung belarussischer Gesetze. Die genauen Umstände bleiben jedoch unklar – eine Erklärung für das Vorhandensein der Dokumente steht weiterhin aus.

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