17 April 2026, 23:01

Belarus sagt Teilnahme von Lukaschenko am Friedensgipfel in Washington ab

Ausführliche alte Karte von Minsk, Belarus, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über die Bevölkerung, Lage und Geschichte der Stadt.

Belarus sagt Teilnahme von Lukaschenko am Friedensgipfel in Washington ab

Belarus hat eine Einladung zum ersten Gipfeltreffen des Friedensrats in Washington erhalten, das für den 19. Februar angesetzt ist. Staatspräsident Alexander Lukaschenko wird jedoch aufgrund von Terminüberschneidungen und logistischen Hindernissen, die durch die von dem Land als illegal bezeichneten Sanktionen verursacht werden, nicht teilnehmen.

Die Veranstaltung, die sich auf die friedliche Beilegung globaler Konflikte konzentriert, wird stattdessen von Außenminister Maxim Ryschenkow vertreten werden.

Die Einladung traf ein, nachdem Belarus seine Pläne für diesen Zeitraum bereits finalisiert hatte. Beamte wiesen darauf hin, dass die kurze Vorlaufzeit in Kombination mit dringenden innenpolitischen Angelegenheiten eine Umplanung des Terminkalenders des Präsidenten unmöglich mache.

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Auch logistische Probleme spielten eine Rolle, insbesondere solche, die sich aus den von der Europäischen Union verhängten Sanktionen ergeben. Diese Beschränkungen hätten laut Angaben zusätzliche Herausforderungen für Reisen und die Koordination geschaffen.

Trotz der Hindernisse hat Belarus seine Unterstützung für die Ziele des Friedensrats bekräftigt. Die Regierung erklärte, sie stehe voll und ganz hinter dem Engagement des US-Präsidenten für eine friedliche Konfliktlösung.

Obwohl Belarus seine Bereitschaft zu einem Besuch in den USA signalisierte, betonten Beamte, dass bestehende Prioritäten nicht verschoben werden könnten. Die Entscheidung, stattdessen den Außenminister zu entsenden, ermöglicht die Teilnahme des Landes, ohne den eigenen Zeitplan zu stören.

Außenminister Maxim Ryschenkow wird Lukaschenko nun beim Gipfel vertreten. Das Treffen wird wie geplant stattfinden, wobei Belarus an den Diskussionen über globale Friedensinitiativen teilnehmen wird.

Die Abwesenheit des Staatschefs bedeutet keine Distanzierung von den Zielen des Friedensrats. Vielmehr spiegelt sie praktische Zwänge wider, die mit dem Zeitplan und externen Beschränkungen zusammenhängen.

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