Autopreise steigen 2026 – doch Elektroautos könnten günstiger werden
Elias WernerAutopreise steigen 2026 – doch Elektroautos könnten günstiger werden
Autopreise werden 2026 voraussichtlich steigen – das prognostizieren Volkswagen- und Audi-Händler. Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Autohäuser mit stark gestiegenen Kosten zu kämpfen haben. Alexander Sauer-Wagner, Vorsitzender des VW- und Audi-Händlerverbands, verweist auf finanzielle Belastungen, die die Preise nach oben treiben.
Die Händler sehen sich einer angespannten wirtschaftlichen Lage gegenüber: Höhere Zinsen, explodierende Energiekosten und steigende Personalkosten drücken die Gewinne. Zudem belasten regulatorische Auflagen die Bilanzen zusätzlich – die Preise stabil zu halten, wird immer schwieriger.
Laut Sauer-Wagner werden die Listenpreise in den nächsten zwei Jahren weiter klettern. Dennoch zeigt er sich optimistisch, was den Absatz von Elektroautos angeht. Attraktive Leasingkonditionen, so seine Argumentation, könnten die Nachfrage stützen. Zudem könnte sich der Preisunterschied zwischen Elektro- und Verbrenner-Leasing verringern. Bis 2026 rechnet der Verbandschef damit, dass sich die Raten für beide Antriebsarten angleichen. Dieser Wandel folgt auf Jahre steigender Kosten für Modelle mit Verbrennungsmotor – nicht zuletzt durch die 2021 eingeführte CO₂-Steuer in Deutschland.
Die Prognose deutet darauf hin, dass Käufer 2026 mit höheren Anschaffungskosten rechnen müssen. Die Händler werden sich auf Leasingangebote verlassen, um Elektroautos bezahlbar zu halten. Gleichzeitig könnte sich der Preisvorteil von Benzin- und Dieselmodellen bei den monatlichen Raten deutlich verringern.
