07 June 2026, 12:12

Aktivisten legen Hakenkreuz aus veganem Hack – AfD-Frühstück in Heidenheim eskaliert

Swastika aus veganem Hackfleisch für die AfD

Aktivisten legen Hakenkreuz aus veganem Hack – AfD-Frühstück in Heidenheim eskaliert

Linkaktivisten haben eine Frühstücksveranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie ein Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch legten. Bei der von einer Gruppe nahe dem Zentrum für Politische Schönheit beanspruchten Aktion stand um das Symbol herum der Schriftzug „Hütet euch vor der NSAFD“. Die Polizei prüft nun, ob der Vorfall gegen Gesetze zur Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole verstößt.

Der Zwischenfall ereignete sich in einem Hotel, in dem die rechtsextreme Partei ein FrühstücksTreffen abhielt. Die Aktivisten formten das umstrittene Symbol aus 1,2 Kilogramm veganem Hackfleisch, Zwiebeln und Gurken. Sie bezeichneten ihre Aktion als „künstlerischen Eingriff“, der zur Reflexion anregen und kein Verbrechen darstellen solle.

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Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze verurteilte die Protestaktion als „Schande“ und riet den Beteiligten, „sich lieber eine Arbeit zu suchen“. Gleichzeitig berichteten einige Teilnehmer, nach der Installation der Darstellung Drohungen von AfD-Politikern erhalten zu haben. Ein führender Aktivist verteidigte die Aktion mit dem Argument, die politische Kritik rechtfertige den provokativen Ansatz.

Das Zentrum für Politische Schönheit ist für spektakuläre Aktionen bekannt, darunter die Unterbrechung eines ARD-Interviews mit der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel. Die Polizei bestätigte den Vorfall und prüft, ob die Darstellung gegen rechtliche Vorschriften zur NS-Symbolik verstößt.

Der Protest lenkt die Aufmerksamkeit auf die Spannungen zwischen linksextremen Aktivisten und der AfD. Die Behörden müssen nun klären, ob die Verwendung des Hakenkreuzes – selbst in einem kritischen Kontext – einen Rechtsverstoß darstellt. Die Aktivisten bestehen darauf, dass es sich um eine Form des politischen Ausdrucks und nicht um eine Billigung von Extremismus handele.

Quelle