16 March 2026, 00:36

AfD-Veranstaltung in Delmenhorst: Tausende bei Protesten und Bürgerdialog

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer ├Überquerung und einem Geb├Ąude im Hintergrund, w├Ąhrend einer Demonstration in einer Stadt.

AfD-Veranstaltung in Delmenhorst: Tausende bei Protesten und Bürgerdialog

Eine geplante AfD-Veranstaltung in der Markthalle Delmenhorst am 12. Februar 2026 zog sowohl Anhänger als auch Gegenprotestierende an. Insgesamt nahmen etwa 4.000 Menschen teil, wobei deutlich mehr Demonstranten gegen die Veranstaltung protestierten als Teilnehmer im Inneren anwesend waren. Polizei aus Delmenhorst und Oldenburg war vor Ort, um während der uhrzeit und der veranstaltungen heute für Ordnung zu sorgen.

Der Abend begann mit einem von der AfD geplanten Bürgerdialog in der Markthalle. Noch vor Veranstaltungsbeginn hatten Unbekannte den Haupteingang des Gebäudes von außen mit Fahrradschlössern blockiert. Trotz dieser Störung verlief das Programm wie vorgesehen.

Draußen versammelten sich zwischen 17:00 und 19:00 Uhr etwa 150 Protestierende. Ihre Kundgebung blieb friedlich und endete gegen 19:00 Uhr ohne größere Zwischenfälle. Unterdessen dauerte die AfD-Veranstaltung im Inneren bis zum geplanten Ende um 21:30 Uhr an.

Polizeibeamte sorgten für einen reibungslosen Ablauf beider Zusammenkünfte. Ihre Präsenz verhinderte Eskalationen, sodass sowohl die veranstaltungen als auch die gegenveranstaltungen ohne ernsthafte Störungen verliefen.

Die Gesamtzahl der Teilnehmer an der AfD-Veranstaltung und den Gegenprotesten belief sich auf rund 4.000 Menschen. Die Protestierenden überstiegen die Zahl der AfD-Anhänger während des gesamten Abends deutlich. Die Behörden bestätigten, dass die Lage dank effektiver Polizeiarbeit und des geordneten Verhaltens aller Beteiligten unter Kontrolle blieb.

AKTUALISIERUNG

Gegner verdreifachen ursprüngliche Schätzung in Delmenhorst

Neue Details enthüllen, dass der Umfang der Opposition gegen das AfD-Event deutlich größer war als zunächst gemeldet. Wichtige Erkenntnisse sind:

  • Etwa 300 antifaschistische Demonstranten versammelten sich, organisiert von Gruppen wie Breites Bündnis gegen Rechts.
  • Aktivisten nutzten Video-Projektionen auf dem Gebäude trotz starken Regens, um ihre Botschaft zu verstärken.
  • Die Gegendemonstration umfasste Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen wie UNORDNUNSGAMT und Jugend gegen Rechts.