AfD-Politiker Kühnlenz attackiert Niedersachsens Windenergie-Pläne als „ideologisch“

Admin User
1 Min.
Windräder mit Bäumen mit Zweigen und Blättern im Vordergrund, Wolken am Himmel und ein Haus im Hintergrund.

AfD-Politiker Kühnlenz attackiert Niedersachsens Windenergie-Pläne als „ideologisch“

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht sich mit Kritik des AfD-Politikers Holger Kühnlenz konfrontiert, der die Pläne des Landes zur Ausweitung der Windenergie scharf angreift. Kühnlenz, ein führendes Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD), spricht sich gegen einen weiteren Ausbau aus und verweist dabei auf unzureichende Netzkapazitäten und Speichermöglichkeiten.

Der AfD-Abgeordnete im niedersächsischen Landtag betonte kürzlich die Herausforderungen, die mit der aktuellen Netz- und Speicherinfrastruktur verbunden sind. Seiner Ansicht nach behindern diese Engpässe den weiteren Ausbau von Windkraftanlagen im Land. Ministerpräsident Olaf Lies, der für die Energiepolitik verantwortlich ist, setzt hingegen auf eine kontinuierliche Steigerung der Windenergiekapazitäten.

Kühnlenz ging in seiner Kritik noch einen Schritt weiter und bezeichnete die Vorgehensweise der Landesregierung als „ideologisch getrieben“. Statt auf politische Ideologie zu setzen, solle man sich seiner Meinung nach auf praktikable Lösungen konzentrieren.

Trotz der Vorbehalte von Holger Kühnlenz halten Olaf Lies und seine Regierung an den Plänen zum Ausbau der Windenergie in Niedersachsen fest. Ziel ist es, die Kapazitäten für erneuerbare Energien im Land auszubauen und so einen Beitrag zur Energiewende in Deutschland zu leisten. Kühnlenzs Bedenken hinsichtlich der Netz- und Speicherkapazitäten machen jedoch deutlich, welche praktischen Hürden es zu überwinden gilt, um den Ausbau erfolgreich umzusetzen.